Während die US-Regierung ihre Exportkontrollen gegenüber China weiter verschärft, ist Südkorea, das stark auf den Export von Automobilen und Halbleitern angewiesen ist, noch anfälliger. Südkoreanische Autohersteller haben kürzlich die Vereinigten Staaten gebeten, es sei unrealistisch, zum jetzigen Zeitpunkt keine wichtigen Rohstoffe aus China zu kaufen.In der Erklärung von Hyundai gegenüber den USA hieß es, man habe vorübergehende Ausnahmen für Schlüsselmaterialien wie Graphit beantragt, da Länder wie China die Lieferkette „dominiert“ hätten.

Nachdem am 1. Januar die neuen US-amerikanischen Batteriebeschaffungsvorschriften in Kraft getreten sind, wurde die Zahl der Elektrofahrzeugmodelle, die Anspruch auf Subventionen von bis zu 7.500 US-Dollar haben, von 43 auf 19 reduziert, und die Auswirkungen der Richtlinie gingen weit über die Autohersteller hinaus.

In Bezug auf solche neuen Vorschriften erklärten die US-Medien auch unverblümt, dass die Reihe von US-Politiken, die auf Chinas Elektrofahrzeuge und Batterien abzielen, „anderen schadet, aber nicht uns selbst nützt“.

Ausländischen Medienberichten zufolge importierte der amerikanische Elektrofahrzeugriese Tesla unter dem Einfluss der oben genannten neuen Vorschriften dringend Schlüsselkomponenten für die Batterieherstellung aus China.

Die Batteriekathodenmaterialien, die Tesla für die Produktion des neuen Elektroautos Cybertruck benötigt, bezieht er von einem chinesischen Unternehmen. Derzeit ist die groß angelegte Massenproduktion von Cybertruck-Batterien in Schwierigkeiten, und Tesla scheint sich dringend um Nachschub bei chinesischen Herstellern zu bemühen.

Darüber hinaus importieren mehrere andere amerikanische Automobilhersteller dringend wichtige Komponenten aus China, wie beispielsweise Tesla.