Das US-Handelsministerium hat dem chinesischen Unternehmen für selbstfahrende Lkw TuSimple ein Verbot erlassen und ihm den Versand von 24 NVIDIA A100-GPU-Chips aus den USA nach Australien untersagt.Australien steht jedoch nicht auf der US-Embargoliste für Hochleistungs-GPUsDie US-Regierung befürchtet, dass diese Charge von A100-Chips irgendwann nach China umgeleitet werden könnte.

TuSimple hatte ursprünglich geplant, diese Charge Chips an seine Tochtergesellschaft in Australien zu schicken, um die autonome Fahrtechnologie seiner Sattelauflieger zu verbessern, und betonte, dass sie nicht nach China geschickt würden.

TuSimple Technology erklärte außerdem, dass sie aus verschiedenen Gründen ihr Geschäft auf dem US-Markt reduzieren und daher einige Vermögenswerte der US-Tochtergesellschaft auf die australische Tochtergesellschaft übertragen müssen.

Das US-Handelsministerium, das Federal Bureau of Investigation (FBI), die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) und das nationale Sicherheitsexpertenteam der USA führten mehrere Wochen lang eine gemeinsame Untersuchung dieses Verhaltens durch und kamen schließlich zu dem Schluss, dass es gegen Exportkontrollbestimmungen verstößt und möglicherweise Technologie nach China transferiert, sodass Lieferungen nicht zulässig sind.

Zuvor hatte die US-Regierung von TuSimple außerdem verlangt, seine US-Aktivitäten vollständig von seinen chinesischen Aktivitäten zu trennen. In seiner Verzweiflung hat TuSimple Technology beschlossen, die Notierung an der Nasdaq zu beenden und es damit von künftigen Offenlegungspflichten zu befreien.