Als Microsoft 2011/12 Windows 8 auf den Markt brachte, führte das Unternehmen auch ein neues Dateisystem namens Resilient File System oder ReFS ein. Im Vergleich zum New Technology File System (NTFS) bietet ReFS die Vorteile einer größeren Ausfallsicherheit, einer höheren Leistung (z. B. auf virtuellen Maschinen (VMs)) und einer höheren Speicherkapazitätsunterstützung (bis zu 35 PB im Vergleich zu 256 TB für NTFS).
Bisher waren Dateisysteme der nächsten Generation jedoch auf Windows Server beschränkt. Wenn Sie sich erinnern, war die ReFS-Unterstützung von Microsoft im Jahr 2017 auf die Windows 10-SKUs Pro und Enterprise beschränkt. Wenn wir jedoch bis 2023 vorspulen, hat sich die Unterstützung für ReFS auf Client-Betriebssystemsystemen verbessert.
Vor fast genau einem Jahr bemerkten Windows-Enthusiasten, dass Microsoft daran arbeitete, bootfähiges Windows auf ReFS-Volumes zu ermöglichen. Obwohl die Funktion zu diesem Zeitpunkt in Canary-Channel-Builds verborgen war, konnten Benutzer die Aktivierung über Tools wie ViVeTool erzwingen und dann Windows 11 auf einem ReFS-formatierten Laufwerk installieren.
Mit der Zeit machten wir einige Fortschritte. Im März dieses Jahres hat das Unternehmen die ReFS-Version 3.9 auf die neue Version 3.10 aktualisiert. Bisher kann es nur zur Neuinstallation von Windows 11 verwendet werden, aber das ändert sich mit der Einführung einer anderen Canary-Version. Zuvor scheiterten Versuche, ein direktes Upgrade durchzuführen.
Das war im August, und seitdem gab es nichts Bemerkenswertes über die Windows-Boot-Unterstützung auf ReFS. Gleichzeitig hat Microsoft die offiziell unterstützte Version von ReFS nicht von 3.10 auf 3.10 aktualisiert, sodass der Versuch, Windows auf einer neueren ReFS-Version auf dem neuesten Canarybuild 26040 auszuführen, sofort abstürzt. Anscheinend ist dieser Absturz schwerwiegender als in früheren Versionen und es werden keine zusätzlichen Informationen zur Wiederherstellung angezeigt.
Die obige Situation wurde beim Testen der ReFS-Version 3.12 entdeckt, was zeigt, dass die Kompatibilität des ReFS-Dateisystems noch mehr Arbeit erfordert, um der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Vielleicht bekommen wir das endlich in Windows 1124H2 oder der nächsten Windows-Version.