Die Europäische Weltraumorganisation wird im Mai den Erderkundungssatelliten EarthCARE starten, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wolken, Aerosolen und Strahlung in der Erdatmosphäre zu untersuchen.Es wird davon ausgegangen, dass dieser Satellit, der etwa zwei Tonnen wiegt, vier Sätze fortschrittlicher Instrumente tragen wird, darunter Wolkenprofilradar, atmosphärisches Lidar, Multispektralbildgeber und Breitbandradiometer. Es wird die bislang komplexeste Erderkundungsmission der Europäischen Weltraumorganisation sein.
Der Satellit wird einen ganzheitlichen Blick auf die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wolken, Aerosolen und Strahlung liefern und neue Hinweise für die Untersuchung der Strahlungsbilanz der Erde im Kontext der Klimakrise liefern.
Laut ESA soll der Satellit Forschern helfen, eine zentrale Unsicherheit in der Klimawissenschaft zu verstehen – die Rolle der Wolken bei der Erwärmung und Abkühlung der Atmosphäre.
Wolken spielen eine wichtige Rolle im Energiehaushalt der Erdatmosphäre und verursachen Abkühlungs- oder Erwärmungseffekte. Das Verständnis dieser Prozesse ist entscheidend für die Verbesserung von Klimamodellen und -vorhersagen.
Berichten zufolgeDer Satellit ist das Ergebnis der internationalen Zusammenarbeit zwischen vielen europäischen Ländern und Kanada, den Vereinigten Staaten und Japan. Der Satellit durchläuft derzeit seine letzte Test- und Inspektionsrunde in Deutschland.