Apple hat einige Informationen darüber veröffentlicht, wie die Leistung des Vision Pro-Headsets je nach Batteriezustand angepasst wird. Das Headset wird über Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt, sodass ähnliche Probleme wie bei anderen Apple-Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus zu erwarten sind.
Das Unternehmen erklärt in einem Support-Dokument, dass Benutzer in einigen Fällen Leistungsänderungen wie „verlängerte Anwendungsstartzeiten, verringerte Bildraten, verringerten drahtlosen Datendurchsatz, abgedunkelte Bildschirme oder verringerte Lautsprecherlautstärke“ feststellen können.
Die im Headset integrierten Systeme laufen im Hintergrund und sind ständig auf Zustände wie niedrige Batterieleistung, chemische Alterung der Batterie oder übermäßige Spitzenleistung aufmerksam. Hier ist die vollständige Erklärung von Apple:
VisionPro verfügt über integrierte Software- und Hardwaresysteme, die dazu beitragen, Leistungseinbußen zu reduzieren, die in bestimmten Situationen auftreten können, wie z. B. niedriger Batterieladezustand, hohe Spitzenleistung oder chemische Alterung der Batterie.
Das System ist automatisch, immer online und bietet die bestmögliche Leistung. Das System überwacht dynamisch den Strombedarf und verwaltet die Leistung, um diesen Bedarf in Echtzeit zu erfüllen.
Durch dieses System ist VisionPro so ausgewogen wie möglich und beeinträchtigt die Leistung so gering wie möglich. Benutzer bemerken möglicherweise Auswirkungen auf ihren Geräten, die vorübergehend sein können, oder auch nicht.
Abhängig vom Batteriestatus des Geräts und der Aufgabe, die VisionPro bearbeitet, können einige Beispiele für diese Effekte längere Anwendungsstartzeiten, niedrigere Bildraten, geringerer drahtloser Datendurchsatz, abgedunkelte Bildschirme oder verringerte Lautsprecherlautstärke sein.
Für Apple ist es nichts Neues, die Geräteleistung zu optimieren, um die Alterung des Akkus auszugleichen. Im Jahr 2017 wurde der iPhone-Hersteller dabei erwischt, wie er die Leistung älterer iPhones verlangsamte, um unerwartete Abschaltungen zu verhindern.
Das Problem besteht jedoch darin, dass das Unternehmen die Nutzer nicht darüber informiert hat und daher mit rechtlichen Konsequenzen rechnen musste. Der Streit, der allgemein als „Battery Gate“ bekannt ist, hat zu einer Vielzahl von Klagen geführt und die finanzielle Entschädigung wird im Januar 2024 beginnen.