In letzter Zeit bemerken einige Benutzer, die Windows 10 verwenden, möglicherweise, dass Anwendungen wie Fotos, Kalender, Rechner, Feedback-Center, E-Mail und andere Anwendungen nicht normal gestartet werden können und beim Start ein Dateisystemfehler -2147219196 angezeigt wird. Zu diesem Problem gibt es derzeit viele verwandte Beiträge im Feedback Center und im offiziellen Forum von Microsoft und es wird voraussichtlich ab dem 23. Januar 2024 erscheinen.

Nach der Analyse wurde festgestellt, dass es sich bei diesem Fehler ebenfalls um ein typisches menschliches Problem handelte. Microsoft hat bei der Veröffentlichung routinemäßiger Wartungsupdates bestimmte Befehlssatzversionen angepasst, was dazu führte, dass ältere Prozessoren nicht mehr ordnungsgemäß verarbeiten konnten.

Dieses Problem betrifft also hauptsächlich Windows 10-Systeme, die auf besonders alten Prozessoren laufen, und die oben genannten Anwendungen werden automatisch über den Microsoft Store statt über Windows Update aktualisiert.

Problem mit der Version des Framework-Befehlssatzes:

Nach einer Analyse durch WindowsLatest wurde festgestellt, dass das Problem hauptsächlich durch den SSE-Befehlssatz verursacht wurde. Der SSE-Befehlssatz existiert schon seit vielen Jahren, SSE4.2 wurde jedoch erst 2011 veröffentlicht. Daher unterstützen Prozessoren, die vor 2011 veröffentlicht wurden, SSE4.2 nicht.

Im letzten Wartungsupdate hat Microsoft die Versionsanforderungen für den Befehlssatz der Vclibs-Bibliothek vieler Anwendungen auf SSE4.2 geändert, sodass dies umgestellt wurde.

Betroffen sind vor allem Anwendungen, die die Vclibs-Bibliothek aufrufen, darunter Fotos, Taschenrechner, E-Mail und Kalender, Filme und TV, Feedback-Center, 3D, 3D-Viewer, Xbox GameBar usw.

Microsoft wird Updates über den Store veröffentlichen:

Microsoft ist sich dieses Problems derzeit bewusst und beschäftigt sich damit. Microsoft wird Updates über den Microsoft Store erneut veröffentlichen, um das Problem mit der Befehlssatzversion zu lösen.

Daher können Benutzer die automatische Aktualisierung des Microsoft Store aktivieren, sodass die betroffenen Anwendungen auf dem System schnellstmöglich aktualisiert werden können, sobald Microsoft ein Update veröffentlicht.

Hinweis: Dieses Problem kann nicht als Umsturz seitens Microsoft angesehen werden, da diese alten Prozessoren selbst nicht mehr von Windows 10 unterstützt werden, Benutzer sie aber installieren können.