Um die Universalität elektronischer Spiele zu testen, muss oft das klassische FPS-Werk „Doom“ gespielt werden. Es kann nicht nur auf Geräten mit elektronischen Anzeigen wie Ohrringen, zentralen Klimaanlagensteuerungen oder Schwangerschaftsteststäbchen gespielt werden, sondern jetzt kann „Doom“ auch auf Bakterien gespielt werden. Lauren Ramlan, Forscherin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), hat diese bahnbrechende Arbeit kürzlich abgeschlossen.
Sie schuf ein 1-Bit-Display mit einer Auflösung von 32x48 in den Zellwänden von E. coli-Bakterien und injizierte ihnen fluoreszierende Proteine, um sie wie digitale Pixel zum Leuchten zu bringen.
Diese Art der Anzeige kann jedoch nur mit weniger als 3 Bildern pro Tag ausgeführt werden, da die vollständige Anzeige eines Bildes auf E. coli 70 Minuten dauert und das nächste Bild 8 Stunden Abkühlung erfordert, bevor es erscheint. Lauren schätzte, dass es 600 Jahre dauern würde, um „Doom“ auf E. coli fertigzustellen.
Außerdem läuft das Spiel nicht auf E. coli. Tatsächlich werden weiterhin traditionelle Geräte verwendet, um das Spiel voranzutreiben. E. coli fungiert nur als Monitor.