Am Mittwoch veröffentlichte Daten zeigten, dass die Zahl der in Südkorea zugelassenen neuen Elektrofahrzeuge im Januar gegenüber Dezember um 80 % zurückgegangen ist. Tesla Inc. verkaufte im Januar in Südkorea nur ein Elektroauto, da eine Vielzahl von Gegenwinden, die von Sicherheitsbedenken über den Preis bis hin zum Mangel an Ladeinfrastruktur reichten, die lokale Nachfrage belasteten.

Laut Daten des in Seoul ansässigen Forschungsunternehmens Carisyou und des südkoreanischen Ministeriums für Handel, Industrie und Energie verkaufte das Unternehmen im vergangenen Monat nur ein Model Y, den schlechtesten Monat seit Juli 2022, als Tesla in Südkorea null verkaufte. Wie Carisyou-Daten zeigten, ist die Zahl der in Südkorea zugelassenen neuen Elektrofahrzeuge im Januar gegenüber Dezember um 80 % gesunken.

In Südkorea lässt die Begeisterung der Autohersteller für Elektrofahrzeuge nach, da steigende Zinsen und Inflation die Verbraucher dazu veranlassen, ihre Ausgaben einzuschränken, während Sorgen über Batteriebrände und ein Mangel an Schnellladegeräten ebenfalls die Nachfrage dämpfen. Die geringen Verkaufszahlen von Tesla im Januar stellen einen Rückschlag für die Marke dar, da das in China hergestellte Model Y im vergangenen Jahr eines der meistverkauften Fahrzeuge Südkoreas war.

Lee Hang-Koo, Direktor des Jeonbuk Institute of Automotive Convergence Technology, sagte, dass viele Early Adopters bereits Elektrofahrzeuge gekauft hätten, während Verbraucher auf dem Massenmarkt noch nicht planen, diese zu kaufen.

Der Verkauf von Elektrofahrzeugen in Südkorea sei auch von starken saisonalen Nachfrageschwankungen betroffen, da viele Menschen im Januar keine Autos kaufen und darauf warten wollten, dass die Regierung Subventionen ankündige, sagte Lee Hang-Koo.