Qualcomms Snapdragon 8 Gen 3 für Galaxy-Flaggschiff-Smartphones ist eine speziell entwickelte Premium-Version, die speziell für Samsung und seine neueste Galaxy S24-Serie entwickelt wurde. Dieser leicht optimierte SoC verwendet leicht übertaktete Cortex-X4-Kerne und eine Adreno750-GPU. Diese Verbesserungen wurden im SolarBay-Test von 3DMark bestätigt. Die Leistung des Snapdragon 8 Gen3 Special Edition übertraf die des M2 von Apple, während der Stromverbrauch deutlich reduziert wurde, was ihn zum ersten Smartphone-SoC machte, dem dieses Kunststück gelang.

Leider konnte der Snapdragon 8Gen3 in anderen Benchmarks wie GFXBench keine beeindruckenden Ergebnisse erzielen.

GoldenReviewer führte umfangreiche Tests durch und lobte die Galaxy-Version von Snapdragon 8Gen3 dafür, dass sie die Konkurrenz im 3DMark SolayBay übertraf und schließlich einen Wert von 9165 FPS erreichte, während der M2 8781 FPS erreichte, was einem Leistungsunterschied von 4 % entspricht. Noch beeindruckender ist, dass der Snapdragon 8Gen3 von Galaxy weniger Strom verbraucht als der M2 und 35 % effizienter ist als der 5-nm-Chip von Apple. Leider konnten diese Ergebnisse im 3DMarkWildLifeExtreme nicht reproduziert werden, wo der M2 die Oberhand hatte.

Angesichts der zahlreichen Vorsprunge des M2 in diesem speziellen Benchmark ist es nicht schwer zu folgern, dass der M3 besser abschneiden wird. 3DMarkWildLifeExtreme soll testen, wie sich ein Chip unter extremer Belastung verhält, und wenn man bedenkt, dass der Snapdragon 8 Gen3 von Galaxy im Vergleich zum M2 über eine kleinere Kühlfläche verfügt und auch Apples MacBooks und iPad Pro diesen Chip verwenden, ist klar, welcher SoC hier gewinnen wird. Leider wiederholte sich die gleiche Geschichte bei GFXBench, aber dieses Mal lieferten die Rezensenten einige wertvolle Informationen.

Da GoldenReviewer in der Vergangenheit eine Reihe von Chips auf GFXBench getestet hat, glaubt er, dass der Grund dafür, dass Galaxys Snapdragon 8Gen3 keine höheren Werte erzielte, in Bandbreitenengpässen liegt. Allerdings erwähnte er nicht, ob diese Einschränkung auf das Benchmark-Programm oder die Hardware selbst zurückzuführen ist, sodass wir dies in Zukunft bestätigen müssen.