Intuitive Machines ist ein in Houston ansässiges Weltraumforschungsunternehmen, das hinter der ersten US-amerikanischen Mondlandung seit mehr als 50 Jahren steckte. Im Februar dieses Jahres landete sein Lander „Odysseus“ sanft auf der Mondoberfläche, doch leider kenterte der Lander.
Odysseus (von Intuitive Machines „Odie“ genannt) war nicht darauf ausgelegt, die lange, kalte Mondnacht zu überstehen. Doch vor nicht allzu langer Zeit begann Japans Lander SLIM Ende Februar unerwartet mit der Erde zu kommunizieren und bewies damit, dass der am Boden liegende Lander einen Hoffnungsschimmer zu haben schien.
Mit etwas Glück hofft Intuitive Machines, dass Odysseus eine ähnliche Leistung vollbringen kann. Bevor die Batterien des Landers erschöpft waren, stimmten die Fluglotsen ihn auf eine Konfiguration ab, die es ihm ermöglichen würde, weiterhin mit der Erde zu kommunizieren, wenn die Leistung der verschiedenen Systeme über den Erwartungen des Herstellers lag.
Doch wie das Unternehmen am Samstag mitteilte, ist das leider nicht der Fall:
Intuition Machine begann am 20. März, auf das Wecksignal von Odie zu lauschen, als wir vorhersagten, dass genügend Sonnenlicht das Energiesystem des Landers wieder aufladen und sein Radio einschalten könnte.
„Am 23. März um 10:30 Uhr CST stellten die Fluglotsen fest, dass ihre Vorhersagen richtig waren und dass Odies Energiesystem nicht in der Lage sein würde, einen weiteren Rückruf nach Hause durchzuführen. Dies bestätigt, dass Odie endgültig verschwunden ist, nachdem er als erster kommerzieller Mondlander, der auf dem Mond landete, Spuren in der Geschichte hinterlassen hat.“
Trotzdem war Odysseus ein großer Erfolg, da es zahlreiche Schwierigkeiten überwand, um eine sanfte Landung auf dem Mond zu erreichen, bereits wenige Stunden nach dem Start des Landers kurzzeitig die Orientierung im Weltraum verlor und dann während des Anflugs und der Landung sein primäres Navigationssystem verlor. Die Techniker haben enorme Anstrengungen unternommen, um es so gut wie möglich zu machen.
Als Odysseus den Mond traf, glaubte er, er sei noch 100 Meter von der Mondoberfläche entfernt. Dadurch brach der Lander beim Ausrutschen eines seiner Landebeine ab und rollte zu Boden. Odysseus überlebte jedoch und sammelte eine große Menge wertvoller Telemetrie- und wissenschaftlicher Daten und legte damit eine solide Grundlage für die bevorstehende IM-2-Mission Ende 2024.