Eine neue Umfrage der Game Developers Alliance zeigt, dass Spieleentwickler große Bedenken hinsichtlich der Art und Weise haben, wie ihre Spiele derzeit monetarisiert werden, insbesondere im Zusammenhang mit Echtzeitdiensten. Die Umfrage wurde zwischen Februar und März 2024 durchgeführt und 600 Entwickler befragt. Mehr als die Hälfte der befragten Entwickler (67 %, 53 %) glauben, dass Echtzeitdienste durch häufige Updates und In-App-Käufe definiert werden.

Unter ihnen waren 39 % der befragten Entwickler leicht besorgt über das aktuelle Geschäftsmodell von auf Echtzeitdiensten basierenden Spielen, während 31 % sagten, sie seien „sehr besorgt“. Nur 25 % gaben an, dass es keinen Grund zur Sorge gebe, und 4 % waren unsicher.

Eine frühere von Griffin Gaming Partners im Februar veröffentlichte Umfrage ergab, dass die meisten Entwickler Echtzeit-Service-Spiele entwickeln. In dieser neuen Umfrage gaben nur 35 % der Entwickler an, dass es sich bei ihren neuesten Projekten um Echtzeit-Service-Spiele handelte. Und von den Entwicklern, die noch kein Live-Services-Modell eingeführt haben, glauben nur 10 %, dass sich ihr Studio in diese Richtung bewegen wird.

Die Entwickler sind derzeit geteilter Meinung über die Auswirkungen von Live-Service-Spielen auf die Gaming-Branche: 44 % der Entwickler sehen die Auswirkungen gemischt, während 45 % eine negative Meinung vertreten.

Das Hauptanliegen der Entwickler ist laut Umfrage die Nachhaltigkeit. 63 % der Entwickler befürchten, dass die Spieler das Interesse verlieren (62 % befürchten, dass andere Spiele ihre Spieler „abwerben“), und 57 % der Entwickler geben zu, dass es viele Schwierigkeiten gibt, die Spieler langfristig zu binden.

Da die Besorgnis über Live-Dienste wächst, scheint das Interesse der Entwickler am alten kostenpflichtigen DLC-Modell zu steigen. 30 % der befragten Entwickler gaben an, dass ihr nächstes Spiel mit dem Modell experimentiert, was einer Steigerung von 9 % gegenüber kürzlich veröffentlichten Spielen entspricht.

Gleichzeitig gaben 76 % an, dass sie über eine Prepaid-Version ihres nächsten Spiels (d. h. eine digitale Version des Spiels) nachdenken. 22 % der Entwickler sagten, sie würden eine physische Version veröffentlichen, was 5 % niedriger ist als die aktuelle Version.

Insgesamt sind sich die Entwickler über die Zukunft der Monetarisierung von Spielen uneinig. Die Kluft zwischen Entwicklern, die Battle Passes, in Abonnementdiensten enthaltene Artikel usw. unterstützen und ablehnen, liegt zwischen 1 % und 4 %.