Die Kommunikation zwischen Gmail-Nutzern ist interessanter geworden. Google führt Emoji-Reaktionen in seinen E-Mail-Dienst ein und ermöglicht es Nutzern, ihren Nachrichten Persönlichkeit zu verleihen. Zu den Reaktionen gehören „Daumen hoch“, „glänzende Herzen“, „Partykracher“, „Smileys“, „betende Hände“, „klassische Smileys“ und mehr. Die Einführung der Funktion auf Android-Geräten hat begonnen und wird in den kommenden Monaten auf iOS-Geräten und im Internet verfügbar sein.
Wie Emojis in Sofortnachrichten sind die neuen Gmail-Reaktionen eine praktische Alternative zu E-Mails, die nicht unbedingt eine schriftliche Antwort erfordern. Jeder im Thread kann Ihre Emoji-Reaktionen sehen, die möglicherweise sogar Animationen enthalten. Partypopper lässt beispielsweise einen Regen aus digitalem Konfetti auf Ihrem Bildschirm erscheinen. Sie können bis zu 20 Reaktionen in derselben Gmail-Nachricht senden.
Allerdings gibt es einige Vorbehalte. Wenn Sie beispielsweise über ein Geschäfts- oder Schulkonto verfügen, können Sie nicht nur keine Emoji-Reaktionen senden, sondern erhalten jedes Emoji auch als separate E-Mail. Das Gleiche gilt für die Verwendung von E-Mails von Drittanbietern wie AppleMail oder Microsoft Outlook. Mit Gmail können Sie auch keine Emoticons senden, wenn Sie BCC nutzen, die E-Mail verschlüsselt ist oder der Absender eine benutzerdefinierte Antwortadresse hat.
Gerüchte über die Einführung von Emoji-Reaktionen in Gmail tauchten erstmals auf dem Blog TheSpAndroid der Brancheninsider AssembleDebug und TheTapeDrive von Steve Moser auf.
AssembleDebug demonstriert die Funktion auch in einem YouTube-Video: