Laut einem Bericht von CCTV unter Berufung auf den japanischen Fernsehsender Asahi vom 3. hat ein Unternehmen in Okinawa, Japan, erfolgreich Haie mit „künstlichen Gebärmuttern“ gezüchtet.Um das Leben von Frühgeborenenhaien zu retten, arbeitet das Unternehmen seit 2017 an dem Gerät „künstliche Gebärmutter“ und hat damit erfolgreich einen Tiefseehai gezüchtet, der leuchten kann.
Japanische Medien sagten:Es ist das erste Mal auf der Welt, dass eine künstliche Gebärmutter für die erfolgreiche Fortpflanzung und Geburt eines Hais genutzt wurde.Das Forschungsteam hofft, die Entwicklung eines „künstlichen Mutterleibs“-Geräts fortsetzen zu können, das bei anderen Haien angewendet werden könnte.
Bereits im Jahr 2021 gab es Berichte, dass das Okinawa Churaumi Aquarium und das Forschungszentrum der Okinawa Churaumi Foundation ein künstliches Hai-Gebärmuttergerät entwickelt hatten. Mit diesem Gerät züchteten sie erfolgreich Föten aus dem Pintail-Laternenhai (auch bekannt als Müller-Laternenhai, ein leuchtender Tiefseehai) und führten erfolgreich künstliche Geburten durch.
Der Laternenhai ist nur 40 Zentimeter lang. Sie leben in Tiefen von 260 bis 860 Metern und sind im Pazifik von Japan bis Australien und Neuseeland weit verbreitet. Auf der Oberfläche seines Körpers befinden sich sehr kleine Leuchtorgane, die ein schwaches blaues Licht aussenden. Bisher gibt es keine Aufzeichnungen über eine Langzeitzucht.
Es wird berichtet, dassDie künstliche Gebärmutter wurde aus drei Kernelementen entwickelt: der Hauptkammer, dem Vorratstank und dem Filtersystem.Wissenschaftler haben außerdem eine künstliche Gebärmutterflüssigkeit entwickelt, die die Bedingungen in der Gebärmutter eines weiblichen Hais nachahmt.
Damals wurden Haiembryonen fünf Monate lang im Mutterleib belassen. Während des Schlüpfens wachsen sie zwischen etwa sieben und fünf Zoll. Nach der Inkubationszeit legten Wissenschaftler die Embryonen in einen Meerwassertank und markierten so die „künstliche Geburt“ des Embryos.
Forscher sagen jedoch, dass die Haie innerhalb weniger Tage nach der Geburt starben. Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass es ihnen nicht gelingt, sich in der Zeit nach der Geburt an die richtige Meerwasserumgebung zu gewöhnen.
Wissenschaftler sagen, dass die verbleibende technische Herausforderung weiterhin darin besteht, die Welpen nach einer künstlichen Geburt sicher aufzuziehen.