Die indische Polizei beschuldigte die chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi und vivo am 6. Oktober offiziell, angeblich der Nachrichten-Website NewsClick bei der illegalen Überweisung von Geldern geholfen zu haben, und gegen die Website wird derzeit ermittelt. Darüber hinaus wirft die Anklage Xiaomi, vivo und anderen großen chinesischen Unternehmen vor, gegen indische Devisengesetze verstoßen und Tausende von Briefkastenfirmen in Indien gegründet zu haben.

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Ein Sprecher von Xiaomi India wies die Behauptung entschieden zurück, während Vivo nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme reagierte. Die indische Nachrichtenagentur NewsClick sagte, die Anschuldigungen seien „unhaltbar und falsch“.

Indische Medienrechte und Oppositionsgruppen behaupteten, dass die Untersuchung und die damit verbundenen Anschuldigungen gegen NewsClick einen eklatanten Eingriff der indischen Regierung in die Freiheit und Unabhängigkeit der Presse darstellten. Ihre Anwälte hatten dagegen vor dem Obersten Gerichtshof von Delhi Einspruch erhoben; Die indische Regierung wies den Vorwurf daraufhin zurück.

Nachdem die Polizei die Büros und Journalistenresidenzen von NewsClick in Neu-Delhi durchsucht und entsprechendes Personal festgenommen hatte, reichte die indische Polizei am 6. Oktober die Anklageschrift bei Anwälten ein.

Ein Sprecher von Xiaomi India sagte: „Wir haben keine Kenntnis davon und weisen die Anschuldigungen gegen Xiaomi im vorläufigen Fallbericht entschieden zurück. Xiaomi hält sich bei der Ausübung seiner Geschäftstätigkeit strikt an das Gesetz und alle Anschuldigungen sind unbegründet.“

In dem Polizeidokument wird weder näher erläutert, wie die Informationen erlangt wurden, noch werden Beweise dafür aufgeführt, dass Xiaomi und vivo im Verdacht stehen, gegen das Gesetz verstoßen zu haben, noch wird erläutert, welche Maßnahmen die Polizei derzeit erwägt.