EU-Beamte fragen den Rivalen des Technologieriesen Apple, ob seine iMessage den Regeln des Digital Markets Act unterliegen sollte, um die weitere Vorgehensweise der Regulierungsbehörde festzulegen. Der Digital Markets Act (DMA) der EU ist ein Regelwerk, das sich speziell an Technologiegiganten (darunter Apple, Amazon, Google usw.) richtet. Die Regeln sollen gleiche Wettbewerbsbedingungen für andere Unternehmen schaffen, aber die Beamten versuchen immer noch festzulegen, wie sie die neuen Befugnisse im Rahmen des Gesetzes nutzen sollen.

Laut Reuters hat die Europäische Kommission einen Fragebogen herausgegeben, in dem Wettbewerber und Nutzer aufgefordert wurden, die Bedeutung von Apples iMessage und den drei Diensten von Microsoft im Vergleich zu Wettbewerbern zu bewerten. Sie wurden auch gefragt, ob es bestimmte Gründe gibt, warum Geschäftsnutzer auf verschiedene Dienste zurückgreifen, und wie viele Benutzer diese Dienste nutzen.

Die Europäische Kommission hat im September eine Untersuchung zu iMessage sowie zu Microsofts Bing, Edge und Microsoft Ads eingeleitet, um festzustellen, ob sie sich an die DMA-Regeln halten müssen.

Apple gelang es im September, seine Messaging-App von der DMA-Konformität auszuschließen, nachdem es der Meinung war, dass iMessage nicht groß genug sei, um als Gatekeeper-Dienst in der EU zu gelten. Die Europäische Kommission scheint jedoch daran interessiert zu sein, zu klären, ob diese Regeln gelten sollen.

Die Ermittlungen werden voraussichtlich weitere fünf Monate dauern.