Die TV-Serie „Loki (Staffel 2)“ von Disney und Marvel Studios startete letzten Freitag offiziell auf der Streaming-Media-Plattform. Obwohl die Serie selbst in Rezensionen einen guten Ruf genießt, löste ein Poster auf Social-Media-Plattformen eine „Internet-Untersuchung“ über generative KI aus.
(Werbeplakat, Quelle: Disney, Marvel, TheVerge)
Da es sich bei der Serie selbst um „Zeitreisen“ handelt, ist es sinnvoll, dass der Uhrenstil auf dem Werbeplakat erscheint. In den Augen einiger professioneller Designer blieben ihnen die KI-Elemente in diesem Poster jedoch im Halse stecken.
Grafikdesignerin Katria Raden wies in den sozialen Medien darauf hin
(Quelle: Disney, Marvel, TheVerge)
Anschließend fanden versierte Internetnutzer auf Shutterstock, einer bekannten urheberrechtlich geschützten Bildplattform, Bilder, die den Hintergrund der Uhr zu bilden schienen. Einige Internetnutzer gaben mehrere Dollar aus, um dieses Bild zu kaufen.
(Quelle: Shutterstock)
Gleichzeitig gibt es auch mehrere KI-Erkennungstools, die zeigen, dass dieses Bild von KI erzeugt wurde. Es ist zu beachten, dass diese Schlussfolgerungen nur als Referenz dienen können, da es derzeit keine KI-Erkennungswerkzeuge gibt, die eine hochpräzise Beurteilung ermöglichen können. Da zudem die Körperhaltungen vieler der geschrumpften Charaktere im Poster ebenfalls recht steif sind, ist nicht klar, ob dieses Poster einen höheren „KI-Anteil“ aufweist.
Ähnlich wie Adobe, die den Anlegern sehr vertraute Konzeptaktie „Datenrechte“, unterliegt auch Shutterstock Beschränkungen für AIGC, wie z
Angesichts dieses kontroversen Bildes, das Disney in Kontroversen stürzte, antwortete Shutterstock jedoch nicht öffentlich auf die Anfrage und erläuterte auch nicht, wie die Plattform Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass Verkäufer, die Bilder verkaufen, die KI-Regeln einhalten.
Natürlich geht die Beziehung zwischen Disney und KI tatsächlich über die Ebene der Plakatproduktion hinaus. In einem weiteren Marvel-Werk „Secret Invasion“ im Juni dieses Jahres
(Quelle: Disney, Marvel)
Katria Raden bemerkte, dass der Verkauf von Lizenzen auf Bild-Websites für viele hart arbeitende Künstler schon immer eine Möglichkeit war, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und dass diese AIGC-Technologie nun auf „groß angelegter Ausbeutung und Lohndiebstahl“ basiert.
Das bekannte Technologiemedium TheVerge kommentierte:
Diese jüngste Kontroverse spiegelt auch den schwelenden Konflikt zwischen Content-Erstellern und der AIGC-Branche wider. Im vergangenen Jahr haben viele Anbieter von Bildurheberrechten KI-Tools auf den Markt gebracht, die sich auf Folgendes konzentrieren:
Noch wichtiger ist, dass mit der rasanten Entwicklung der KI einige offensichtliche AIGC-Merkmale schnell korrigiert werden. Beispielsweise konnte DALL·E·3, das letzten Monat von OpenAI veröffentlicht wurde, das Problem lösen, dass Text nicht genau generiert werden kann, was es in Zukunft auch exponentiell schwieriger machen wird, AIGC-Werke zu unterscheiden.