Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete am 9. unter Berufung auf Informationen des südkoreanischen Präsidentenamts, dass Samsung Electronics und SK Hynix ihre Fabriken in China auf unbestimmte Zeit mit US-amerikanischer Chipherstellungsausrüstung beliefern dürfen, ohne eine gesonderte Genehmigung der Vereinigten Staaten einzuholen. Die Nachrichtenagentur Yonhap gab an, dass dies eine dringend benötigte Erleichterung für südkoreanische Chiphersteller sei, da diese Entscheidung die Unsicherheit beseitigt, mit der die beiden Unternehmen bei der Chipproduktion in China konfrontiert sind.


Laut der Nachrichtenagentur Yonhap hat die US-Regierung Südkorea kürzlich über die Exportkontrollabteilung und den National Security Council Economic Security Dialogue-Kanal darüber informiert, dass sie beschlossen hat, die Halbleiterfabriken von Samsung Electronics und SK Hynix in China als „verifizierte Endbenutzer“ zu bezeichnen. Bei Aufnahme in die Liste ist keine zusätzliche Lizenz erforderlich, was einer unbefristeten Aussetzung der US-Exportkontrollen gleichkommt. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete im September, dass der Umfang der Ausrüstung, die über „verifizierte Endbenutzer“ importiert werden darf, voraussichtlich höher sein wird als die US-Exportkontrollen nach China, wenn man die Zukunftspläne der beiden Unternehmen berücksichtigt, und die beiden Unternehmen haben auch Ausrüstung spezifiziert, die in ihre chinesischen Produktionslinien gebracht werden kann. „Die beiden großen Chiphersteller müssen in den nächsten Jahren ihre Produktionsanlagen aufrüsten, um eine Geschäftsentwicklung zu erreichen.“ Quellen berichteten der Nachrichtenagentur Yonhap.

Als die beiden weltweit größten Hersteller von Speicherchips sind Samsung und SK Hynix seit vielen Jahren stark im chinesischen Markt engagiert. Im Oktober letzten Jahres erließen die Vereinigten Staaten Vorschriften, die es amerikanischen Unternehmen untersagten, hochmoderne Halbleiterproduktionsanlagen an chinesische Halbleiterhersteller zu exportieren. Die Nachrichtenagentur Yonhap erklärte, dass dies offensichtlich ein Versuch sei, Pekings technologischen Fortschritt in diesem Schlüsselbereich zu bremsen. Allerdings bringt dieser Schritt auch Unsicherheit für ausländische Hersteller in China mit sich. Im September dieses Jahres traf der südkoreanische Minister für Industrie, Handel und Energie, Moon Kyu, am 22. September in Seoul mit dem stellvertretenden US-Handelsminister zusammen und forderte die Vereinigten Staaten auf, klare Lösungen in Bezug auf Chip-Exportkontrollen und Investitionszuschüsse bereitzustellen, da die einjährige Ausnahmeregelung, die die Vereinigten Staaten koreanischen Unternehmen mit Halbleiterfabriken in China gewährt hatten, kurz vor dem Auslaufen stand, sich jedoch noch nicht konkret dazu geäußert hatte, ob die Frist verlängert werden sollte.

„Die Entscheidung der US-Regierung bedeutet, dass die wichtigste Handelsfrage für unsere Halbleiterunternehmen gelöst ist.“ Choi Sang-moo, Chefwirtschaftssekretär des südkoreanischen Präsidentenamtes, sagte am 9., dass die US-Regierung die beiden koreanischen Unternehmen über ihre Entscheidung informiert habe und diese sofort in Kraft treten werde. British Reuters zitierte eine Erklärung von SK Hynix mit den Worten: „Wir begrüßen die Entscheidung der US-Regierung, Ausnahmen von den Exportkontrollbestimmungen zu verlängern. Wir glauben, dass diese Entscheidung zur Stabilisierung der globalen Halbleiterlieferkette beitragen wird.“ U.S. Bloomberg zitierte einen Sprecher von Samsung Electronics mit den Worten: „Durch die enge Abstimmung mit den zuständigen Regierungen wurde die Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Betrieb unserer Halbleiterproduktionslinien in China deutlich beseitigt. Wir werden weiterhin eng mit allen relevanten Regierungen zusammenarbeiten, um eine stabile Lieferkette für die globale Halbleiterindustrie aufrechtzuerhalten.“