Laut Eurogamer könnte die Umstrukturierung von Team17 damit enden, dass der Verlag ein Drittel seiner Mitarbeiter entlässt. Den Medien zufolge werden die formellen Konsultationen zum Stellenabbau voraussichtlich nächsten Monat enden, wobei bis zu 91 Arbeitsplätze gefährdet sind.

Eurogamer berichtete zuvor, dass Team17 plante, mehr als die Hälfte seines QA-Personals zu entlassen, wobei bis zu 50 Stellen von der Entlassung bedroht seien. Team17 bestätigte außerdem eine Entlassungsrunde Anfang des Jahres als Teil einer „Neuausrichtung von Elementen des operativen Geschäftsmodells des Studios“.

Die neuesten Berichte fügen hinzu, dass die Entlassungen voraussichtlich auch Teile der Marketing-, Benutzerfreundlichkeits-, Kundendienst-, IT- und Personalteams des Verlags betreffen werden.

Die Entwicklungspartner von Team17 teilten Eurogamer mit, dass sie von den Entlassungen erfahren hätten, als sie einen LinkedIn-Beitrag eines Team17-Kontakts sahen, der auf der Suche nach einem neuen Job war.

Auch an der Spitze des Unternehmens kam es zu erheblichen personellen Veränderungen. Die langjährige CEO Debbie Bestwick hatte bereits angekündigt, Ende dieses Jahres zurückzutreten und durch Steve Bell ersetzt zu werden.

Der Herausgeber bestätigte letzte Woche außerdem, dass Michael Pattison, CEO von Team17 Digital, sich vom Unternehmen getrennt habe.

Trotz der massiven Entlassungen ist die finanzielle Situation von Team17 nicht besonders schlecht. Im vergangenen Monat meldete das Unternehmen einen Umsatzanstieg von 31 % gegenüber dem Vorjahr und einen Anstieg des Bruttogewinns um 18 % im ersten Halbjahr.

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