Tesla hat das deutsche Startup Wiferion für kabelloses Laden, das es erst im Juni dieses Jahres übernommen hat, an PULS, einen Anbieter von DIN-Schienen-Stromversorgung, verkauft. Berichten zufolge wird Tesla jedoch die Ingenieure von Wiferion behalten. PULS gab den Deal in einer Pressemitteilung bekannt und das Unternehmen gab bekannt, dass es die drahtlosen Ladeprodukte von Wiferion weiterhin unter einer neuen Geschäftseinheit, PULS Wireless, herstellen, verkaufen und vermarkten wird.

Anfang des Jahres gab es Berichte, dass Tesla Wiferion übernommen habe, was Spekulationen darüber auslöste, dass Musk in die Branche des drahtlosen Ladens einsteigen könnte.

Tesla hat Anfang des Jahres eine neue kabellose Heimladestation vorgestellt, obwohl das Unternehmen in der Vergangenheit kein Interesse an kabellosem Laden hatte.

Der Analyse zufolge ähnelt die Übernahme und der anschließende Verkauf von Wierion durch Tesla einer „Akquisitions- und Rekrutierungssituation“. Der Autohersteller behielt das Ingenieurteam von Wiferion und verkaufte den Betrieb und die Fertigung an PULS.

Die konkreten Gründe für Teslas Entscheidung sind unklar, aber Spekulationen deuten darauf hin, dass Tesla entweder bereits eigene Produktionspläne für drahtlose Ladegeräte hat oder hinsichtlich des Produktionsgeschäfts von Wiferion nicht optimistisch ist.

Trotz des Verkaufs gehen Branchenbeobachter weiterhin davon aus, dass Tesla bald Pläne zum kabellosen Laden bekannt geben wird.