Aufgrund des rasanten Wachstums der iPhone-Produktion in Indien erwägt Apple eine Ausweitung der Produktion von iPads und AirPod-Ladehüllen nach Indien. Apple hat sich bei der iPhone-Produktion zunehmend an Indien gewandt, um seine Abhängigkeit von China als einziger Produktionsquelle zu verringern. Laut der lokalen Veröffentlichung Benzinga plant das Unternehmen nun, die indische Produktion auf andere Geräte auszuweiten.

Berichten zufolge möchte Apple seine iPads in Indien herstellen, unter anderem weil es hofft, von den Bemühungen der indischen Regierung zu profitieren, mehr Fertigungsunternehmen ins Land zu locken. Es heißt, Apple hoffe auch, lokale Produktionspartner zu finden, um kabellose Ladeboxen für AirPods herzustellen.

Zuvor arbeitete Apple mit dem chinesischen Partner BYD zusammen, um wichtige iPad-Entwicklungsressourcen nach Vietnam zu transferieren. Dies soll zum Teil darauf zurückzuführen sein, dass Beschränkungen der indischen Regierung die Bemühungen behindern, Apple versucht jedoch, neue lokale Partner für das iPad zu finden.

Wenn es um AirPods-Ladehüllen geht, arbeitet Apple bei verschiedenen Produktionsaufträgen seit langem mit Jabil zusammen. Jetzt gibt es Neuigkeiten, dass Apple plant, ab Anfang 2025 die indische Abteilung von Jabil zu nutzen, um AirPods-Kopfhörerhüllen in Indien zu produzieren.

Berichten zufolge testet Jabils Fabrik in der Region Pune im Westen Indiens die Produktionsqualität. Apple erwägt angeblich auch, Foxconn für die gleiche Produktion zu nutzen.

Neben dem kabellosen Laden von iPad und AirPod will die indische Regierung angeblich auch, dass Apple im Land Macs und MacBook Pros produziert.

Zuvor hatte Indien kurzzeitig Pläne zur Förderung der lokalen Produktion durch eine Beschränkung der Einfuhr von Laptops in Umlauf gebracht. Der Plan wurde im August 2023 ins Leben gerufen, aber zwei Monate später aufgehoben.