Cathy Wood, Gründerin von Ark Investment Management, bekräftigte kürzlich ihre Ansicht, dass aufgrund sinkender Preise aufgrund von Innovationen deflationäre Trends am Werk seien. Ein Tesla-Leerverkäufer bestritt jedoch ihre Ansicht. Wood hat am Samstag einen Beitrag von Sam Korus, Direktor für autonome Fahrtechnologie und Robotikforschung bei Ark, retweetet, in dem er eine Tabelle von Cox Automotive mit den US-Fahrzeugpreisen für verschiedene Kategorien im September geteilt hat.

Die Grafik zeigt moderate Preissteigerungen in den meisten Fahrzeugkategorien mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen, Mittelklasse- und Kleinwagen-SUVs/Crossovers. Elektrofahrzeuge verzeichneten mit 22,4 % den größten Rückgang, während die Preise für Hybridfahrzeuge um 20,6 % stiegen. Insgesamt fielen die US-Autopreise im September um bescheidene 0,7 %.


Wood erklärte, dies sei ein wichtiges Beispiel für Preissenkungen im Zusammenhang mit „technologischen Innovationen“ wie Batteriepacksystemen. Der Fondsmanager nutzte die Daten, um sich über die Fed lustig zu machen.

„Die Fed trifft weiterhin Entscheidungen auf der Grundlage nachlaufender Indikatoren. Künstliche Intelligenz, Blockchain-Technologie, Robotik und Multi-Omics-Sequenzierung werden den Deflationsdruck verstärken“, schrieb sie.

In einem anderen Beitrag schrieb Wood: „Die politischen Maßnahmen der Fed basieren auf nachlaufenden Indikatoren, insbesondere den verschiedenen Deflatoren der persönlichen Konsumausgaben (PCE). Die Anleger scheinen zu glauben, dass die Fed auf dem richtigen Weg ist. Wir glauben, dass die Deflation nächstes Jahr eine große Überraschung sein wird.“

Der pessimistische Tesla-Analyst Gordon Johnson sieht die sinkenden Preise für Elektrofahrzeuge jedoch anders. Als Antwort auf Woods Beitrag sagte er: „Oder der Preis für Elektroautos bricht tatsächlich ein, weil: Nachfrage < Angebot = niedrigere Preise.“ Seiner Ansicht nach sind es nicht Innovationen, die die Preise senken, sondern ein Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage, das die Preise senkt.