Das Plato-Weltraumteleskop der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) wird Ende 2026 gestartet. Das Weltraumteleskop „Plato“ wird gebaut, um nach potenziell bewohnbaren Planeten in der Nähe des Sonnensystems zu suchen, die sonnenähnliche Sterne umgeben, um detaillierte menschliche Untersuchungen durchzuführen. Der Start in die Umlaufbahn erfolgt mit Europas neuer Rakete Ariane 6, deren Entwicklung rund 4 Milliarden Euro (ca. 31,5 Milliarden Yuan) gekostet hat und die letzte Woche ihren Erstflug absolvierte.


Das Plato-Teleskop ist mehr als nur ein Exoplanetenjäger, es ist auch eine stellare Wissenschaftsmission. Neben der Suche nach Exoplaneten werden Sterne mithilfe einer Reihe von Techniken untersucht, darunter Asteroseismologie (Messung der Schwingungen und Schwingungen eines Sterns), um deren Masse, Radius und Alter zu ermitteln.

Im Gegensatz zu den meisten Weltraumteleskopen verfügt Plato über mehrere Kameras, darunter 24 „normale“ Kameras (N-CAM) und 2 „schnelle“ Kameras (F-CAM). Die 24 „normalen“ Kameras sind in vier Gruppen zu je sechs Kameras unterteilt. Jede Kameragruppe zeigt in die gleiche Richtung, ist jedoch zwischen den Gruppen leicht versetzt.

Experten erklären, dass das „Plato“-Teleskop dadurch ein sehr großes Sichtfeld, eine verbesserte wissenschaftliche Leistung, Redundanz zur Vermeidung von Fehlfunktionen und integrierte Methoden zur Identifizierung „falsch positiver“ Signale erhält, die Exoplanetenübertragungen nachahmen könnten.