Als Reaktion auf die Berichte von Reuters über die Börsennotierung von Honor erklärte Honor am 5. August, dass Honor stets am Grundsatz der offenen und transparenten Entwicklung festhalte und seine Beteiligungsstruktur weiterhin diversifizieren werde. Honor plant, im vierten Quartal dieses Jahres eine entsprechende Aktienreform einzuleiten und zu gegebener Zeit den IPO-Prozess einzuleiten. Honor wird relevante Finanzdaten im entsprechenden Prozess offenlegen.
Darüber hinaus antwortete Honor auf die Anfrage, dass „Honor Unterstützung von der Regierung von Shenzhen erhalten hat“, dass das Unternehmen vom 1. Januar 2021 bis heute keine über die für normale Unternehmen hinausgehende Unterstützung von der Regierung von Shenzhen erhalten habe. Unterdessen sind die in der Reuters-E-Mail genannten besonderen Unterstützungsleistungen nie eingegangen.
Wie Reuters exklusiv berichtete, hat der chinesische Smartphone-Hersteller Honor bei der Vorbereitung seines Börsengangs Unterstützung von der lokalen Regierung erhalten. Honor erhält Forschungs- und Entwicklungsgelder, Steuererleichterungen und Unterstützung für die Expansion ins Ausland. Die zusätzliche Finanzierung könnte die Attraktivität von Honor für Investoren steigern, während das Unternehmen sich auf den Einstieg in die Finanzmärkte vorbereitet.
Laut Reuters erwarb im Jahr 2020 ein von der Shenzhen State-owned Assets Supervision and Administration Commission kontrolliertes Unternehmen Honor von Huawei. Damals hatte Honor einen Wert von etwa 100 Milliarden Yuan (13,8 Milliarden US-Dollar). Honor lehnte es ab, Details zum Börsengang, wie etwa dessen Bewertung, offenzulegen.
Das Unternehmen strebe eine Notierung am chinesischen A-Aktienmarkt an und werde voraussichtlich zu einem höheren Preis bewertet, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Unternehmen könnte noch in diesem oder Anfang nächsten Jahres an die Börse gehen, sagte einer der Befragten. Die Personen sprachen unter der Bedingung, anonym zu bleiben, da die Pläne noch nicht abgeschlossen sind.