Laut dem neuesten jährlichen „State of Game Technology Report“ des Technologieforschungsunternehmens Perforce sind die drei größten Probleme, mit denen Spieleentwickler derzeit konfrontiert sind, fehlende Mittel, Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit und mangelnde Zeit für Innovationen. Ein Drittel der 576 Befragten aus den Bereichen Spiele, Medien/Unterhaltung, Technologie und Fertigung sowie leitende Manager gaben an, dass die Zusammenarbeit schwierig sei, und gaben an, dass die häufige Notwendigkeit, „sehr große Dateien zu senden und zu empfangen“, ein größeres Hindernis für die Zusammenarbeit darstellt als die Arbeit aus der Ferne.
90 % der Menschen glauben, dass es wichtiger ist, direkt mit Führungskräften kommunizieren zu können, als „remote arbeiten zu können“. Natürlich halten es 81 % der Menschen für wichtig, die Möglichkeit zu haben, aus der Ferne zu arbeiten.
Der Mangel an Innovation in der Spielebranche wird hauptsächlich auf „Mangel an Talent“ und „aggressive Zeitpläne“ zurückgeführt.
Mehr als 50 % der Befragten gaben an, dass sie vor ihrer aktuellen Arbeit hauptsächlich Game-Engines wie Unity und Unreal für „Nicht-Game-Projekte“ verwendet haben, und 1/3 der Befragten gaben an, noch nie zuvor in der Spielebranche gearbeitet zu haben.
Perforce behauptet, dass Spieleentwickler „immer an der Spitze der Innovation stehen“ und dass „ihre Tools und Prozesse gut geeignet sind, die Herausforderungen anderer Märkte zu bewältigen“.
Im selben Bericht gaben 65 % der Befragten an, „KI-Tools“ zu verwenden, wobei ChatGPT (47 %) das beliebteste davon ist.