Kürzlich wurde ein 38-jähriger Mann in Tokio, Japan, von der Polizei verhaftet, weil er angeblich eine 28-jährige Spielerin im beliebten Online-Spiel „Final Fantasy 14“ verfolgt und bedroht hatte. Berichten zufolge wurde dem Mann vorgeworfen, dem Opfer 22 Drohnachrichten geschickt zu haben, in denen er das Opfer dazu drängte, mit ihm zu sprechen und ihn nicht zu ignorieren, andernfalls würde er die Aufzeichnung des vorherigen privaten Gesprächs zwischen den beiden an ihre Familie senden.

Leider beschränkt sich das Stalking- und Drohverhalten dieses Mannes nicht nur auf das Spiel, er sendet auch Drohnachrichten auf Social-Media-Seiten wie Line und Twitter. Im Spiel verfolgt er ohne Erlaubnis den Charakter seines Opfers und sendet diese Nachrichten. Selbst nachdem er blockiert wurde, verfolgte er sie weiter.

Der Mann behauptete, er habe keine Gefühle für die Frau und bestritt einige der gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Die Polizei erklärte, sein Verhalten verstoße gegen das japanische Anti-Stalking-Kontrollgesetz. Es wurden noch keine neuen Informationen zu dem Fall veröffentlicht.