Sie erinnern sich vielleicht daran, dass sich T-Mobile und SpaceX im Jahr 2022 zusammengetan haben, um eine Direkt-zu-Mobilfunk-Satellitenverbindung für normale, unveränderte Telefone über das Starlink-Satellitennetzwerk anzukündigen. Einem neuen Bericht zufolge intensiviert SpaceX seine Startpläne, um in diesem und im nächsten Jahr so ​​viele Satelliten wie möglich in Betrieb zu nehmen. Dazu gehört der Versuch von 100 Starts in den nächsten zweieinhalb Monaten. Im Jahr 2024 wird der Startplan noch ehrgeiziger sein und 12 Missionen pro Monat oder insgesamt 144 Missionen im Laufe des Jahres vorsehen.

„Wir werden uns auch mit der Direkt-zu-Mobilfunk-Kommunikation mit Starlink befassen, einer Schlüsselfunktion, die diesen 144 Flügen im nächsten Jahr hinzugefügt wird“, sagte ein SpaceX-Sprecher.

Wie bereits versprochen, soll 2024 lediglich die erste öffentliche Veröffentlichung des Text-to-Cell-Dienstes (SMS) erfolgen. Der Satelliten-LTE-Dienst mit voller Geschwindigkeit und Geschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit/s soll 2025 eingeführt werden. Laut ArsTechnica erfordert die letztere Funktion größere Satelliten, die an Bord des Raumschiffs von SpaceX gestartet werden. In der Zwischenzeit muss das Unternehmen Geräte mittlerer Größe entwickeln, die immer noch größer als ältere Modelle sind, aber dennoch mit der Falcon 9-Rakete fliegen können.

Die „beliebtesten“ Tarife von T-Mobile (wahrscheinlich Magenta MAX von T-Mobile) haben ohne zusätzliche Kosten Anspruch auf Starlink-Konnektivität, während Benutzer günstigerer Tarife für den Zugriff extra zahlen können. Allerdings hat Starlink bereits Vereinbarungen mit einer Reihe anderer Betreiber auf der ganzen Welt getroffen: Australiens Optus, Kanadas Rogers, Japans KDDI, Neuseelands OneNZ und Schweizs Salt. Der einzige Veröffentlichungsplan, den wir derzeit haben, stammt jedoch von T-Mobile in den USA.

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass sich das Leistungsspektrum von Starlink auf Land, Seen und Küstengewässer beschränkt. An Land würden dadurch Versorgungslücken für Betreiber geschlossen, ohne dass mehr Infrastruktur aufgebaut werden müsste. Es sind noch viele weitere Fragen zum Dienst und seiner Abdeckung zu beantworten, beispielsweise wie internationales Roaming abgerechnet werden soll.