Die Europäische Weltraumorganisation hat mit SpaceX eine vorläufige Vereinbarung über den Start von bis zu vier Satelliten im nächsten Jahr getroffen. Zuvor hatten Europas neueste im Inland hergestellte Raketen während des Entwicklungsprozesses einige Rückschläge erlitten. Ein Sprecher der Europäischen Weltraumorganisation sagte am Montag telefonisch, dass das Abkommen mit der Europäischen Weltraumorganisation noch der endgültigen Zustimmung der Europäischen Kommission und anderer EU-Mitgliedstaaten bedarf, bevor es offiziell in Kraft treten kann.
Berichten zufolge plant SpaceX, die Falcon-9-Rakete zweimal zu starten, jeweils mit zwei Galileo-Satelliten. Javier Benedicto, Leiter der Navigationsabteilung der Europäischen Weltraumorganisation, sagte, dass die Galileo-Konstellation der Agentur hochpräzise Navigationsdienste auf der ganzen Welt bereitstelle.
Auf diese Nachricht hat SpaceX noch nicht reagiert. Vor dem Hintergrund der aktiven Erforschung des Weltraums durch die USA und China arbeitet auch Europa intensiv daran, seine ehrgeizigen Ziele im Weltraumbereich zu erreichen.
Allerdings musste die Europäische Weltraumorganisation zuletzt Rückschläge hinnehmen. Während der Entwicklung der Ariane6-Rakete wurde ein ursprünglich für den 3. Oktober geplanter Langzeitzündtest aufgrund von Problemen mit der hydraulischen Ausrüstung auf den 23. November verschoben. Die Europäische Weltraumorganisation will künftig mit der Ariane6-Rakete Galileo-Satelliten starten. Diese Verzögerung könnte Auswirkungen auf die Pläne der Europäischen Weltraumorganisation haben.