Western Digital hat kürzlich seine für Rechenzentren geeignete Produktlinie aktualisiert. Das neueste Produkt ist die Festplatte WDUltrastar DCHC690. Die Schnittstelle bietet SATA- und SAS-Versionen und die maximale Kapazität hat 32 TB erreicht. Dank der ePMR-Technologie, die Western Digital seit 2020 zur Kapazitätserhöhung einsetzt, verfügt der HC690 über ein 11-Festplatten-Design, was im Vergleich zum Produkt der vorherigen Generation, dem HC680, eine zusätzliche Festplatte darstellt, und die Kapazität wurde um 4 TB erhöht.
Allerdings ist die Lese- und Schreibleistung tatsächlich zurückgegangen. Laut eigenen Tests von Western Digital liegt die Nennlesegeschwindigkeit des HC690 bei 257 MB/s, während die des HC680 bei 265 MB/s liegt.
Obwohl der Unterschied nicht allzu groß ist, wird dieser Leistungsunterschied verstärkt, wenn das Lesen und Schreiben über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten wird. Insbesondere beim Einsatz in einem Rechenzentrum kann man sagen, dass der Unterschied in der Lese- und Schreibgeschwindigkeit relativ groß ist.
Laut Western Digital eignet sich der HC690 sehr gut für Computersysteme mit künstlicher Intelligenz, da beim Training eines KI-Modells eine große Datenmenge gespeichert werden muss und nach Beginn des Trainings eine große Menge neuer Daten generiert und gespeichert werden muss.
Letztlich handelt es sich bei dieser mechanischen Festplatte natürlich nur um einen gewöhnlichen Speicher. Western Digital behauptet, dass es sich sehr gut für Computersysteme mit künstlicher Intelligenz eignet. Gerade weil KI derzeit ein heißes Thema ist, muss sie natürlich schnell vorangetrieben werden.
Neben der HC690 hat Western Digital auch die HC590 mit einer maximalen Kapazität von 26 TB auf den Markt gebracht. Diese Festplatte nutzt die traditionelle Magnetaufzeichnungstechnologie (CMR) und ist ein Nachfolgeprodukt der 24-TB-Version der HC580. Interessanterweise hat auch die Lese- und Schreibgeschwindigkeit des HC590 abgenommen. Die Nennlesegeschwindigkeit beträgt 288 MB/s, verglichen mit 298 MB/s beim Produkt der vorherigen Generation.
Western Digital hat nicht erklärt, warum die Lesegeschwindigkeit der Festplatte leicht sinken wird. Es liegt auf der Hand, dass die Verwendung der CMR-Technologie und nicht der SMR-Schindel-Magnetaufzeichnung keinen großen Einfluss auf die Lesegeschwindigkeit haben sollte.