Die Gespräche über eine mögliche Übernahme von Ubisoft nehmen Fahrt auf. Laut einem neuen Bericht von Reuters befinden sich die Eigentümer von Ubisoft, die Familie Guillemot, immer noch in Gesprächen mit Tencent und anderen Investoren über die Übernahme des Unternehmens.
Die Familie soll potenziellen Käufern klar gemacht haben, dass sie die Kontrolle über das Unternehmen behalten will. Der Bericht fügt hinzu, dass Tencent immer noch zögert, seinen Anteil an dem Unternehmen zu erhöhen, aber seine Verhandlungen zielen darauf ab, „jede mögliche feindliche Übernahme von Ubisoft durch andere Investoren“ zu verhindern.
Im Oktober wurde erstmals berichtet, dass Ubisoft daran interessiert sei, von Tencent übernommen und anschließend privatisiert zu werden. Nach Bekanntwerden der Berichte wurde der Handel mit der Ubisoft-Aktie eingestellt und der Handel seitdem wieder aufgenommen. Nach der Wiederaufnahme des Handels stieg der Aktienkurs um 13 %.
Tencent ist der zweitgrößte Anteilseigner von Ubisoft und hält 10 % der Anteile. Wie bereits berichtet, lag der Grund für das Zögern von Tencent darin, dass sie „ein größeres Mitspracherecht bei künftigen Vorstandsentscheidungen, einschließlich der Cashflow-Zuteilung“, wünschten, doch die Familie Guillemot war damit nicht einverstanden.
Ein Ubisoft-Sprecher sagte gegenüber Reuters: „Wir sind weiterhin bestrebt, Entscheidungen im besten Interesse aller Beteiligten zu treffen. Vor diesem Hintergrund und wie wir bereits angedeutet haben, prüft das Unternehmen auch alle seine strategischen Optionen.“
Tencent lehnte Medienanfragen nach Kommentaren ab.