Fujitsu hat eine Vorschau auf seinen Monaka-Prozessor der nächsten Generation gegeben, einen 144-Kern-Prozessor, der für Rechenzentren geeignet ist. Der Monaka-Prozessor wurde in Zusammenarbeit mit Broadcom entwickelt und nutzt eine innovative 3.5DeXtremeDimension System-in-Package-Architektur mit vier 36-Core-Chips, die im N2-Prozess von TSMC hergestellt werden.
Die Chips werden über Hybrid-Kupfer-Bonding direkt mit SRAM-Kacheln gestapelt, und die Cache-Schicht nutzt den N5-Prozess von TSMC. Ein besonderes Merkmal von Monakas Design ist sein Ansatz zur Speicherarchitektur. Anstelle von HBM hat sich Fujitsu für die Verwendung eines reinen Cache-Speicherchips unterhalb der Rechenlogik entschieden, der mit DDR5-DRAM kompatibel ist und fortschrittliche Module wie MR-DIMM und MCR-DIMM nutzen kann.
Der I/O-Chip des Prozessors unterstützt die fortschrittlichsten Schnittstellen, einschließlich DDR5-Speicher, PCIe6.0 und CXL3.0, für eine nahtlose Integration in die moderne Rechenzentrumsinfrastruktur. Die vertrauliche Computerarchitektur von Armv9-A verbessert die Workload-Isolation und sorgt so für Sicherheit durch Design.
Fujitsu hat sich für den Monaka-Prozessor ehrgeizige Ziele gesetzt. Das Unternehmen strebt an, bis 2027 die doppelte Energieeffizienz aktueller x86-Prozessoren zu erreichen und gleichzeitig die Luftkühlungsfähigkeiten beizubehalten. Der Prozessor unterstützt ArmSVE2 mit Vektorlängen von bis zu 2048 Bit und ist darauf ausgelegt, künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen zu ermöglichen.
Der Monaka-Prozessor soll im Fujitsu-Geschäftsjahr 2027 (April 2026 bis März 2027) auf den Markt kommen und zum Konkurrenten der AMDEPYC- und Intel Xeon-Prozessoren werden.