Intels Desktop-CPUs haben es auf dem Markt schwer, seit die „Raptor Lake Refresh“-Serie aufgrund thermischer Instabilitätsprobleme vom Aussterben bedroht war. Aus diesem Grund hat das Unternehmen kürzlich den neuen „0x114“-Mikrocode veröffentlicht, der darauf ausgelegt ist, mehrere zugrunde liegende Probleme zu beheben, die das Unternehmen in den jüngsten „Feldaktualisierungen“ entdeckt hat, die jedoch weiterhin ungelöst sind.
Den Benchmarks von @CapFrameX zufolge konnte Intels 0x114-Mikrocode die Probleme von ArrowLake-S nicht lösen, und die Tests zeigten erneut einen erheblichen Rückgang der Spieleleistung. Beim Ausführen von Cyberpunk 2077 auf dem Intel Core Ultra 9285K sanken die durchschnittlichen FPS um etwa 18 %, was immer noch einen deutlicheren Rückgang darstellt, insbesondere wenn man die ursprünglichen Zahlen des Leistungsabfalls addiert. Während Intel seinen Kunden versichert hat, dass das neue BIOS-Update Leistungsverbesserungen im „zweistelligen Bereich“ liefern wird, scheinen erste Tests eine ganz andere Botschaft zu vermitteln.
Auch die Speicherlatenz soll gestiegen sein, in Benchmarks stieg sie um etwa 14 %, was ziemlich enttäuschend ist. Es ist erwähnenswert, dass dieser Test einer der „zuverlässigeren“ Tests ist, die mit dem neuesten 0x114-Mikrocode durchgeführt werden. Um zu beweisen, dass das neue ARL-SBIOS-Update fehlerhaft ist, müssen wir weitere Beweise sehen.
Intel plant außerdem, rund um die CES 2025 ein Medienbriefing abzuhalten, um die Leistungsprobleme des Core Ultra200S zu besprechen. Daher wird dies wahrscheinlich die nächste Veranstaltung sein, bei der wir uns mit dem Schicksal von Intels Arrow Lake-S-Serie befassen. Vorerst müssen ARL-S-Kunden jedoch auf ein offizielles Update von Intel warten, um festzustellen, ob der neue Benchmark tatsächlich auf allen Systemen konsistent ist und die durch den 0x114-Mikrocode verursachten Leistungseinbußen reproduziert.