Man kann sagen, dass die Versuche von Sony im Bereich Echtzeit-Service-Spiele im letzten Jahr sowohl Erfolge als auch Misserfolge hatten. Obwohl „Star Wars“ zu einem der größten Misserfolge in der Spielebranche wurde und viele Leute DEI für das Scheitern verantwortlich machten, verhalf „Defender 2“ von Arrowhead Studio Sony erfolgreich zu einem Comeback und erhielt in der Branche breites Lob.
Kürzlich äußerte Johan Pilestedt, Direktor des Arrowhead Studios, seine Haltung zu DEI. Er sagte, wenn DEI nichts Einzigartiges in das Spiel einbringen könne, dann werde DEI einen Gegenreaktionseffekt haben und das Spielerlebnis beeinträchtigen.
Während Johan Pilestedt über das nächste Spiel von Arrowhead sprach, antwortete er einem Benutzer, der seine Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass DEI-Elemente niemals enthalten sein würden. Johan antwortete: „Wenn es (DEI) das Spielerlebnis nicht bereichert, dann beeinträchtigt es das Spielerlebnis. Bei Spielen sollte es ausschließlich um das Streben nach erstaunlichen Momenten gehen.“
Johan sagte auch, dass er Etiketten nicht mag. Wenn man ihn jedoch bitten würde, DEI in „Batman 2“ zu definieren, wäre es die extreme Fremdenfeindlichkeit der Menschheit gegenüber eindringenden Außerirdischen.
Der Regisseur gab auch zu, dass ihm das ganze Dilemma egal sei, und wies darauf hin, dass Spieleentwickler „großartige Spiele“ machen sollten, anstatt zeitgenössische politische Aussagen zu machen.
Ausländische Spieler reagierten gemischt auf Johans Aussage. Viele Leute kamen, um seine Ansichten zu unterstützen, während andere einige ziemlich bösartige Kommentare hinterließen.