Die mexikanische Wirtschaftsministerin Raquel Buenrostro sagte in einem Interview, dass der Elektroautohersteller Tesla seinen Investitionsplan in einer Fabrik in der Nähe von Monterrey, Mexiko, wo er Berichten zufolge die nächste Generation von Elektrofahrzeugen produzieren will, noch nicht offiziell registriert habe.

Buenrostro wies in dem Interview darauf hin, dass Tesla zwar eine Investition angekündigt habe, die in mehreren Schritten schließlich auf 10 Milliarden US-Dollar steigen könnte, das Unternehmen den Plan jedoch noch nicht beim Wirtschaftsministerium registriert habe.

Zuvor hatte Musk bei einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals erklärt, dass das Unternehmen nicht bereit sei, „all in“ auf den Bau im nordmexikanischen Bundesstaat Nuevo León zu setzen. Die mexikanischen Bundesstaaten und Bundesstaaten betrachteten die Anlage als jüngstes Zeichen dafür, dass Mexiko Spitzenunternehmen anzieht, da eine Verlagerung der Lieferketten sogenannte „Nearshore-Investitionen“ ankurbelt.

Buenrostro fügte im Interview hinzu, dass die geplanten Investitionen von Tesla eine gewisse Menge Wasser erfordern und das Unternehmen derzeit aufgrund der Dürre nicht in der Lage sei, die benötigte Menge zu beschaffen. Die mexikanische Regierung sagt, sie werde der häuslichen Wassernutzung Vorrang einräumen. Dies könnte für das Unternehmen ein Grund sein, den Plan zu verschieben. Dennoch hält sie die Entscheidung von Tesla weiterhin für „fest, auch wenn sie sich verzögert“, da sich seine Zulieferer in der Region niederlassen.

„Trotz der Verzögerungen stehen die Zeichen gut“, sagte sie.

Darüber hinaus erwähnte Buenrostro in dem Interview auch, dass mexikanischen Statistiken zufolge in den nächsten zwei bis drei Jahren Investitionen in Höhe von mehr als 100 Milliarden US-Dollar erwartet werden, wobei 70 Milliarden US-Dollar von ausländischen Unternehmen und 33 Milliarden US-Dollar von lokalen Unternehmen stammen.

Sie fügte hinzu, dass das Wirtschaftsministerium mit dem Finanzministerium über Pläne zur Ausweitung der Steueranreize verhandelt, um ausländische Investitionen anzuziehen.