Auf der jüngsten Veranstaltung zum InvestorentagSanDisk kündigte seinen Plan an, Solid-State-Laufwerke mit Kapazitäten von bis zu Petabyte zu entwickeln, doch leider wurde in der Roadmap kein konkreter Zeitpunkt genannt.Dieses Ziel wird durch die UltraQLC-Technologie erreicht. UltraQLC ist kein neuer Speichertyp, sondern eine Kombination aus SanDisks eigenem BICS8QLC3DNAND, einem dedizierten High-End-Controller (der 64 NAND-Kanäle unterstützt) und Firmware.

Das Herzstück der Plattform ist ihr benutzerdefinierter Controller, der spezielle Hardwarebeschleuniger enthält, um kritische Speicheraufgaben von der Firmware zu entlasten, was zu geringerer Latenz, höherer Bandbreite und erhöhter Zuverlässigkeit in Hyperscale-Speicherumgebungen führt.

Darüber hinaus passt der Controller den Stromverbrauch automatisch an die Arbeitslast an, um eine optimale Energieeffizienz zu gewährleisten.

UltraQLC-Solid-State-Laufwerke nutzen 2TbNAND-Speicher-ICs, um eine Speicherkapazität von 128 TB zu erreichen. Obwohl ein 64-Kanal-Controller theoretisch höhere Kapazitäten unterstützen kann, wirkt sich dies auf die Leistung aus.

Für die Zukunft erwartet SanDisk die Entwicklung von NAND-Geräten mit höherer Kapazität, die die SSD-Kapazität auf 256 TB und 512 TB erweitern und in den nächsten Jahren das Ziel von 1 PB erreichen werden.

Der Leiter für Technik und Produktmanagement bei SanDisk sagte: „UltraQLC ist eine Technologie, die speziell für moderne Dateninfrastrukturen entwickelt wurde und auf unserer jahrzehntelangen Erfahrung und aktuellen Erkenntnissen basiert, ohne Kompromisse bei Dichte, Leistung oder Energieeffizienz einzugehen.“