Kürzlich berichteten ausländische Medien, dass Disney seinen DEI-Plan anpasst. Sie haben ihren DEI-Fokus verlagert und das Unternehmen wird sich wieder auf sein Kerngeschäft im Unterhaltungsbereich konzentrieren. Einige Insider sagen voraus, dass Disney während Trumps Amtszeit konservativer werden könnte, um nicht in einen weiteren Kulturkrieg zu geraten.
Reform des Disney-Vergütungssystems für Führungskräfte. Von der ursprünglichen Gehaltsstruktur der Führungskräfte waren 70 % an finanzielle Ziele gekoppelt und 30 % basierten auf anderen Leistungsindikatoren. „Vielfalt und Inklusion“ wird nun als Bewertungselement entfernt und durch Talentstrategieindikatoren ersetzt. Die offizielle Website von „ReimagineTomorrow“, auf der ursprünglich die Position von DEI dargelegt wurde, wurde in „MyDisneyToday“ umbenannt und legt Wert darauf, „die besten Talente anzuziehen, um den Geschäftserfolg zu fördern“.
Obwohl „Inklusion“ immer noch in den zentralen Unternehmenswerten von Disney (Integrität, Kreativität, Zusammenarbeit, Gemeinschaft, Inklusion) aufgeführt ist, betonen interne Dokumente Zugehörigkeit statt Vielfalt und ersetzen den Ausdruck „Gleichberechtigung“ durch „Jeder kann sich auszeichnen“.
Erwähnenswert ist, dass Disneys kommender Realfilm „Schneewittchen“ sehr umstritten ist. Viele Internetnutzer machten sich darüber lustig, dass „Schneewittchen“ nicht weiß genug sei, und nannten es „Schwarze Schneeprinzessin“. Im Gegenteil, die böse Königin ist schöner.