Anemonenfische leben nicht nur in Seeanemonen, sie versorgen sie auch mit Nahrung! Wissenschaftler haben kürzlich beobachtet, dass diese Fische ihren Wirten Nahrung bieten und so dafür sorgen, dass sie gedeihen. Dieses ungewöhnliche Verhalten kommt beiden Organismen zugute, da größere Anemonen einen besseren Schutz und mehr Fischnachwuchs bedeuten.
Anemonenfische, auch Clownfische genannt, werden seit langem für ihre leuchtenden Farben und ihre seltsame Beziehung zu Seeanemonen bewundert. Es ist bekannt, dass diese Fische ihre Wirte vor Raubtieren schützen. Neue Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass sie ihre Wirte auch füttern – und ihnen Nahrung liefern, die der Wirt nicht selbst fressen kann. Dieses Verhalten, das Wissenschaftler in freier Wildbahn beobachtet haben, stärkt die Bindung zwischen Fisch und Anemone und kommt beiden Seiten zugute.
Clownfische (allgemein als „Clownfische“ bekannt) sind seit der Veröffentlichung von Disneys „Findet Nemo“ im Jahr 2003 in Aquarien beliebt. Diese Fische haben eine einzigartige symbiotische Beziehung mit Seeanemonen, die ihnen Schutz vor Raubtieren bietet. Im Gegenzug schützen Anemonenfische ihre Wirte, indem sie Kreaturen abwehren, die sie jagen könnten. Es wurde auch beobachtet, dass Menschen Seeanemonen mit Nahrung versorgen, wenn Menschen sie füttern – aber würde dieses Verhalten in freier Wildbahn vorkommen?
Ein Forschungsteam der Osaka Metropolitan University unter der Leitung des Doktoranden Yuya Kobayashi und des Professors Satoshi Awata führte die Untersuchung durch. In Feldexperimenten fanden sie heraus, dass Clarks Anemonenfische aktiv Nahrung für Blasenspitzenanemonen lieferten. In einigen Fällen befestigen Clarks Anemonenfische Muscheln, die sie nicht fressen können, an den Tentakeln der Anemone, und von kleineren Gegenständen fressen sie zuerst ihren Anteil, bevor sie sie an den Wirt verfüttern.
Doktorand Kobayashi sagte: „Wir haben auch bestätigt, dass das Füttern von Anemonenfischen die Wachstumsrate von Anemonen direkt steigern kann. Es ist bekannt, dass bei anderen Anemonenfischarten die Anzahl der gelegten Eier zunimmt, wenn die Wirtsgröße größer ist. Für Anemonenfische, die die Anemone nicht verlassen können, ist die Fütterung des Wirts äußerst wichtig und kommt letztendlich selbst zugute. Wir glauben, dass ein korrektes Verständnis des Verhaltens von Tieren nicht nur die Entwicklung der Ökologie, Biologie und anderer Forschungsbereiche fördern wird, sondern auch geeignete Methoden für den Schutz und die Erhaltung bereitstellen wird.“ gefährdete Tiere.
Zusammengestellt von /ScitechDaily