Eiszeitzyklen sind nicht zufällig; Sie folgen einem vorhersehbaren Rhythmus, der durch die Erdumlaufbahn bestimmt wird. Eine Studie, die Klimaaufzeichnungen der letzten 800.000 Jahre analysiert, hat herausgefunden, dass bestimmte Anordnungen der Wackelung, Neigung und Umlaufbahnform der Erde den Beginn und das Ende von Eiszeiten bestimmten. Das Vorwärtsgefälle leitete hauptsächlich Eiszeiten ein, während das Rückwärtsgefälle warme Zwischeneiszeitzeiten einleitete. Ohne den vom Menschen verursachten Klimawandel könnte die nächste Eiszeit in 11.000 Jahren beginnen.

Eiszeiten auf der Erde entstehen und verschwinden nicht zufällig; Sie folgen einer strengen kosmischen Zeitlinie, die durch die Erdumlaufbahn vorgegeben wird. Eine neue Studie hat den Code hinter diesen Gletscherübergängen geknackt und enthüllt, wie Veränderungen in der Neigung, dem Wackeln und der Orbitalform der Erde die Vor- und Rückzugszyklen der Gletscher beeinflussen. Bildnachweis: Matt Perko, UC Santa Barbara

Laut einer neuen Studie ereigneten sich Eiszeiten auf der Erde nicht zufällig – sie folgten einem klaren, vorhersehbaren Muster, das durch die Art und Weise bestimmt wurde, wie sich unser Planet durch den Weltraum bewegt. Die Forscher identifizierten die Schlüsselrollen von Exzentrizität, Neigung und Exzentrizität, die die Neigung, das Wackeln der Erdachse und die Form ihrer Umlaufbahn um die Sonne beeinflussen. Diese Faktoren, die zusammen als „orbitaler Antrieb“ bezeichnet werden, bestimmen das Vordringen und Zurückweichen von Gletschern und bieten einen Rahmen für die Vorhersage vergangener und zukünftiger Gletscherzyklen.

Wissenschaftler wissen seit Jahren, dass Veränderungen in der Erdumlaufbahn Eiszeitzyklen vorantreiben, aber es war schwierig, die Auswirkungen jedes einzelnen Orbitalfaktors genau zu bestimmen. Eines der Hauptprobleme besteht darin, dass die Vorwärtsneigungsperiode (etwa 21.000 Jahre) und die Periode der stumpfen zweiten Harmonischen (etwa 20.500 Jahre) auffallend ähnlich sind, was es schwierig macht, ihre jeweiligen Auswirkungen zu unterscheiden. Ein weiteres seit langem bestehendes Rätsel – oft als „100.000-Jahre-Problem“ bezeichnet – ist, warum Eiszeiten dazu neigen, in Abständen zu enden, die mit wichtigen Exzentrizitätsperioden (der Form der Erdumlaufbahn) übereinstimmen.

Um diese Probleme anzugehen, wählten Stephen Barker und Kollegen einen neuartigen Ansatz. Anstatt sich ausschließlich auf Altersschätzungen aus Klimaaufzeichnungen zu verlassen, analysierten sie die Form und Abfolge der Gletscherübergänge in den letzten 800.000 Jahren, einem Zeitraum, der durch Gletscherzyklen von etwa 100.000 Jahren gekennzeichnet ist. Durch die Untersuchung von drei unabhängigen benthischen Sauerstoffisotopenaufzeichnungen stellten sie fest, dass glaziale Übergänge mit dem relativen Zeitpunkt der Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen zusammenfielen. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Präzession die größte Rolle bei der Auslösung des Gletscherrückgangs spielt, während die Deklination für die Aufrechterhaltung warmer Zwischeneiszeiten und die Auslösung der nächsten Eiszeit wichtiger ist.

Untersuchungen zeigen, dass Vereisungen typischerweise enden, wenn die Proklination ein Minimum erreicht und die Rezession zunimmt – insbesondere nachdem die Exzentrizität abnimmt. Basierend auf diesen Modellen schätzen die Forscher, dass die Erde ohne vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen in etwa 11.000 Jahren eine weitere Eiszeit einläuten würde, da die axiale Neigung des Planeten weiter abnimmt.

Zusammengestellt von /ScitechDaily