Der Aktienkurs von Tesla ist seit mehr als einem Monat gefallen, was hauptsächlich auf die wachsende politische Rolle von Elon Musk und die nachlassende Verkaufsdynamik von Tesla, insbesondere in der Europäischen Union, zurückzuführen ist. Zwar ist mit einer gewissen Flaute bei den Verkäufen zu rechnen, da Tesla das ältere Modell Y zugunsten seiner neuesten Version, bekannt als Juniper, ausmustert, doch der völlige Verlust der Verkaufsdynamik, den wir in den letzten Wochen erlebt haben, hat einige Analysten dazu veranlasst, die Schuld auf die Politisierung und den daraus resultierenden Verfall des Markenimages des EV-Riesen zu schieben. Tesla geht jedoch weiterhin mutig voran.
MoneyUDN berichtet, dass Tesla TSMC für die Produktion seiner neuesten 3-nm-4-nm-FSD-Chips ausgewählt hat, während Samsung weiterhin ältere Versionen des Chips produzieren wird. Zuvor hatte Teslas Dojo-Supercomputer, mit dem das neuronale Netzwerk des Elektrofahrzeuggiganten trainiert wurde, Chips verwendet, die im 7-Nanometer-Verfahren von TSMC hergestellt wurden.
Berichten zufolge führt Tesla in China FSD-Software-Updates ein, um Fahrassistenzfunktionen auf Stadtstraßen, automatischen Spurwechsel, Verkehrszeichenerkennung und aktualisierte lokale Kartenpakete zu verbessern. Für diese Funktionen sind jedoch Upgrades auf die Abonnementpakete HW4 Auto und Autonomes Fahren erforderlich.
Unterdessen nähert sich Tesla weiterhin seinem Ziel, bis Juni 2025 in Austin, Texas, einen unbeaufsichtigten FSD-Dienst einzuführen, und bald auch in Kalifornien, wo das Unternehmen auch die Einführung eines Mitfahrdienstes beantragt hat.
Dies deckt sich mit einem aktuellen Investitionsbericht von Needham, in dem Analysten spekulierten, dass Teslas langfristige Wachstumshebel, insbesondere im Zusammenhang mit FSD, selbstfahrenden Taxis und humanoiden Optimus-Robotern, „eingepreist“ seien und dass der Elektrofahrzeugriese „ein Nachzügler“ bei selbstfahrenden Gemeinschaftsfahrzeugen und Robotern sei.