Laut Nachrichten vom 1. März hat das japanische Unternehmen Mizuho Securities (Mizuho) kürzlich einen aktuellen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, dass die Trump-Regierung auf der Grundlage von Branchennachrichten und Untersuchungen des Teams von Mizuho Securities in Washington möglicherweise neue Exportkontrollmaßnahmen für KI-Chips nach China einführen wird.
Mizuho Securities sagte, sein Leiter für US-Regierungsangelegenheiten habe kürzlich Nominierungen des US-Handelsministeriums (DoC) zur Kenntnis genommen, darunter den stellvertretenden Minister Landon Heid und den Unterstaatssekretär des Bureau of Industry and Security (BIZ), Jeffrey Kessler. Mizuho Securities glaubt, dass ihre Ernennungen zu Folgendem führen könnten:
1. Ein umfassendes Verbot der Einfuhr aller KI-Chips nach China, das NVIDIA H20/B20 und einige traditionelle Chips (28 nm+) betrifft.
2. Gezielte Aussetzung von Exportlizenzen.
Mizuho Securities geht davon aus, dass sich dies auf den Umsatz von Nvidia im Geschäftsjahr 2026 um etwa 4 bis 6 Milliarden US-Dollar auswirken wird, was einen Einfluss auf den Gewinn pro Aktie von etwa 0,13 bis 0,18 US-Dollar haben wird.
Daten zeigen, dass Nvidia H20 der stärkste KI-Chip unter den drei China-spezifischen KI-Beschleunigungschips ist, die in Übereinstimmung mit den US-Exportkontrollanforderungen eingeführt wurden, nachdem der Export der vorherigen A100/A800 und H100/H800 nach China verboten wurde. Obwohl es sich um eine „kastrierte“ Version auf H100-Basis handelt, kann sie bis zu 296INT8TOPS/FP8TFLOPS Rechenleistung bereitstellen und verfügt außerdem über 96GBHBM3-Speicher und 4,0TB/s Speicherbandbreite, was sie mit KI-Prozessoren der Einstiegsklasse konkurrenzfähig macht. Es wird gemunkelt, dass es sich beim B20 um ein iteratives Produkt handelt, das von Nvidia entwickelt wurde, um ein Verbot des H20 zu verhindern, und das möglicherweise erneut die Leistung reduziert oder die HBM-Kapazität rationalisiert.
Zuvor hatte SemiAnalysis-Analyst Dylan Patel vorhergesagt, dass Nvidia im Jahr 2024 mehr als 1 Million H20-Chips auf den chinesischen Markt liefern würde, was Nvidia einen Umsatz von mehr als 12 Milliarden US-Dollar bescheren würde.
Wenn die Nachrichten von Mizuho Securities wahr sind, wird Nvidias Geschäft mit KI-Chips in China zweifellos erneut erheblich beeinträchtigt. Neben NVIDIA könnten auch die KI-Chip- und GPU-Geschäfte von Intel und AMD in China betroffen sein. Darüber hinaus könnte auch Broadcoms damit verbundenes AI-Chip-Design-Dienstleistungsgeschäft in China betroffen sein.
Mizuho Securities geht davon aus, dass die endgültigen Beschränkungen in einigen Wochen bekannt gegeben werden könnten. Der Termin und die Richtlinien müssen noch bestätigt werden.