Berichten zufolge hat Geoffrey Hinton, Gewinner des Nobelpreises für Physik und des Turing-Preises und Akademiker der Royal Society, bekannt als „Godfather of AI“, öffentlich eine Nachricht auf der X-Plattform gepostet, in der er den Ausschluss von Elon Musk aus der Royal Society fordert. Diese Aussage erregte schnell große Aufmerksamkeit. Hinton wies darauf hin, dass das von Musk geführte US-Regierungsministerium die wissenschaftliche Forschung systematisch reduziert hat, was den wissenschaftlichen Einrichtungen der USA enormen Schaden zufügte. „Ich denke, Elon Musk sollte aus der Royal Society ausgeschlossen werden, weil er dem amerikanischen wissenschaftlichen Establishment so großen Schaden zufügt“, sagte er.
Musk antwortete: „Nur Feiglinge und unsichere Dummköpfe interessieren sich für Auszeichnungen und Titel, und die Geschichte ist der letzte Richter.“ Er räumte ein, dass er unweigerlich Fehler machen würde, sagte jedoch, dass er hart daran arbeiten werde, diese zu korrigieren.
Zuvor wurde Musk für seine herausragenden Beiträge in den Bereichen kommerzielle Luft- und Raumfahrt und neue Energiefahrzeuge mit der Mitgliedschaft in der Royal Society ausgezeichnet.
Seit er jedoch die Leitung des Department of Government Effectiveness übernommen hat, ist die Deckungsquote der indirekten Kosten des NIH auf 15 % gesunken und die Forschungsfinanzierung im Bildungssektor ist erheblich zurückgegangen, was zum Verlust Tausender Arbeitsplätze in der wissenschaftlichen Forschung geführt hat. Diese Reihe von Maßnahmen löste große Unzufriedenheit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft aus.
Derzeit haben mehr als 1.400 Wissenschaftler eine Petition unterzeichnet, in der sie die Royal Society auffordern, Musks Mitgliedschaft zu kündigen. Diese Turbulenzen verdeutlichen nicht nur den Widerspruch zwischen der wissenschaftlichen Gemeinschaft und den politischen Entscheidungsträgern.