Berichten zufolge blieb Xiao Li, ein 25-jähriges Mädchen aus Guangzhou, oft lange wach, weil sie gerne Mahjong spielte. Letztes Jahr begann sie unter Schwindel, Übelkeit und Erbrechen zu leiden.Kürzlich kam es erneut zu ihrem Schwindelanfall. Sie verspürte nicht nur Schwindelgefühle, Engegefühle in der Brust und war sogar nicht in der Lage, normal zu gehen. Der Arzt diagnostizierte bei Xiao Li eine Otolithiasis, die zunächst auf langes Aufbleiben beim Mahjong-Spielen und übermäßige Müdigkeit zurückzuführen war.

Otolithiasis, auch bekannt als benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPPV), ist die häufigste periphere Vestibularerkrankung und ist durch wiederkehrenden Lagerungsschwindel gekennzeichnet.Der Schlüssel zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts des Menschen liegt im Vestibularorgan, in dem Calciumcarbonat-Salzkristalle (Otolithen) im Sacculus und Utriculus eine wichtige Rolle spielen. Wenn Otolithen aufgrund eines Kopftraumas, einer Entzündung oder einer lokalen strukturellen Degeneration abfallen und in die halbkreisförmigen Kanäle verlagert werden, führen Änderungen in der Kopfposition dazu, dass sich die Otolithen bewegen, was den Fluss der Endolymphflüssigkeit beeinträchtigt und dadurch Schwindel verursacht.

Obwohl Otolithiasis meist bei Menschen im Alter von 40 bis 60 Jahren auftritt, ist die Inzidenz bei jungen Menschen in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Gruppen wie diejenigen, die lange wach bleiben und diejenigen, die den Kopf gesenkt halten, sind zu Hochrisikogruppen geworden.Experten weisen darauf hin, dass Otolithiasis ein gewisses Maß an Selbstheilungseigenschaften aufweist und einige Patienten ohne Behandlung von selbst heilen können. Die meisten Patienten benötigen jedoch immer noch eine Behandlung zur Neupositionierung des Otolithen, um die Symptome zu lindern. Bleiben nach dem Zurücksetzen Restsymptome wie Schläfrigkeit bestehen, kann eine medikamentöse Behandlung in Betracht gezogen werden.

Es ist erwähnenswert, dass Otolithiasis eine hohe Rezidivrate aufweist, wobei die Rezidivrate im ersten Jahr etwa 20 % beträgt und die Lebensrezidivrate 50 % erreicht. Wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird oder die Symptome über einen längeren Zeitraum wiederkehren, kann es zu chronischem Schwindel oder sogar anhaltendem Haltungsschwindel (PPPD) kommen. Daher erinnern Experten die Bürger daran, dass sie sich bei Auftreten von Symptomen wie Schwindel und Benommenheit umgehend in ärztliche Behandlung begeben und die Behandlung nicht verzögern sollten.