Micron gab heute die Einführung der weltweit ersten G9-basierten UFS4.1- und UFS3.1-Speicherlösungen für Smartphones bekannt, die mehr Funktionen der künstlichen Intelligenz auf dem Gerät ermöglichen. Die neuen Speicherchips werden in Flaggschiffprodukten eingeführt, kurz nachdem die 1yLPDDR5X-Chips von Micron Anfang 2026 verfügbar werden.
Die mobilen Speicherchips UFS4.1 und UFS3.1 basieren auf dem G9-Prozessknoten von Micron und verfügen über eine höhere Energieeffizienz sowie Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Die Chips haben Kapazitäten zwischen 256 GB und 1 TB und eignen sich für ultradünne und faltbare Smartphones.
Allerdings versprach Micron neben Hardware-Verbesserungen auch einige Software-Anpassungen, um das Benutzererlebnis zu verbessern und die Leistung einiger Aufgaben der künstlichen Intelligenz zu verbessern.
Beispielsweise unterstützt die UFS4.1-Speicherlösung ZonedUFS, was die Lese- und Schreibeffizienz verbessert und die Schreibverstärkung reduziert, während die Datendefragmentierung die Datenverschiebung und -defragmentierung innerhalb von UFS-Geräten um 60 % verbessert. PinnedWriteBooster kann die Geschwindigkeit des Datenzugriffs im WriteBooster-Puffer um 30 % erhöhen. Smart Latency Tracker automatisiert das Debuggen durch die Analyse von Latenzprotokollen. Die letzte Funktion gilt auch für UFS3.1, während die anderen offenbar nur für den UFS4.1-Chip gelten.