Ming-Chi Kuo veröffentlichte seine neueste Branchenumfrage und wies darauf hin, dass die Massenproduktionszeit von Intels Panther Lake (PTL) von Anfang September 2025 auf Mitte des vierten Quartals 25 verschoben wurde. Die Lieferzeit zwischen Chips und fertigen Produkten (PC/NB) beträgt etwa 2 bis 4 Wochen, sodass PTLNB möglicherweise erst 2026 populär wird, was bedeutet, dass Intel (INTC.US) die Verkaufssaison zum Jahresende 2025 verpassen wird und Umsatz und Gewinn im 2H25 mit Abwärtsrisiken konfrontiert sein werden.
Ming-Chi Kuo wies darauf hin, dass Intel zwar angekündigt hat, dass PTL voraussichtlich im zweiten Halbjahr 25 in Massenproduktion hergestellt wird, die Verzögerung also immer noch innerhalb der angekündigten Erwartungen liegt, dass Intel diese Entscheidung jedoch nicht getroffen hätte, wenn es auf der Produktionsseite nicht auf ernsthafte Probleme gestoßen wäre. Denn die PTL-Verzögerung schadet Intels 2H25-Umsatz und -Gewinn sowie der wichtigsten Unternehmensmoral und dem Vertrauen in die Lieferkette.
Laut Ming-Chi Kuos Umfrage zu den Lieferungen von Intels fortschrittlichen Prozessverbrauchsmaterialien gibt es im dritten Quartal 25 im Vergleich zur aktuellen Situation keine signifikanten Veränderungen bei den Lieferungen, was die Möglichkeit einer PTL-Verlängerung von Intel bestätigt. In 2H25 wird sich Intel hauptsächlich auf Arrow Lake (ARL) verlassen, um sich der Konkurrenz von AMD und Qualcomm zu stellen. Da der ARL unter 40TOPs liegt und die Marke nicht bereit ist, Lunar Lake (LNL) zu bewerben, bedeutet dies, dass Intel im 2H25 AIPC-Wettbewerb im Nachteil ist.
Ming-Chi Kuo sagte, dass aktivere Markeninhaber geplant haben, PTLQS (Qualifizierungsmuster), das voraussichtlich Ende September in kleinen Mengen produziert wird, für bestimmte High-End-Modelle zu verwenden, um auf dem Markt Vorrang zu erlangen. Da die Anzahl der QS jedoch begrenzt ist, wird es Intel nicht viel nützen. Bevor Intels eigene, im 18A-Verfahren hergestellte Chips erfolgreich ausgeliefert wurden, war es schwierig, das Vertrauen externer IC-Designkunden zu gewinnen und tatsächlich viele Ressourcen in die Zusammenarbeit mit Intel zur Entwicklung von 18A-Chips zu investieren.