Laut Berichten der US-amerikanischen Newsweek-Website und von Fox News hat das US-Ministerium für Regierungseffizienz auf der sozialen Plattform Musk, der für die Leitung der Behörde verantwortlich ist, den Beitrag weitergeleitet und erklärt, dass die Zahl der Kreditkarten/Einkaufskarten in der US-Regierung immer noch fast doppelt so hoch sei wie die Zahl der Angestellten und die Grenze bei bis zu 10.000 US-Dollar liege.
Der offizielle X-Account des U.S. Department of Government Efficiency veröffentlichte am 5.: „Wöchentliches Kreditkarten-Update! Das Pilotprojekt wurde auf 16 Institutionen ausgeweitet, um ungenutzte/ungenutzte Kreditkarten zu prüfen. Nach zwei Wochen wurden etwa 146.000 Karten deaktiviert. Zur Erinnerung: Zu Beginn der Prüfung gab es etwa 4,6 Millionen aktive Karten/Konten, es gibt also noch viel zu tun.“
Musk veröffentlichte den Beitrag erneut und fügte hinzu: „Die Anzahl der Kredit-/Kaufkarten in der Regierung ist immer noch fast doppelt so hoch wie die Anzahl der Regierungsangestellten, und die Grenze liegt bei bis zu 10.000 US-Dollar! Es gibt viele verdächtige Ausgaben.“
„Newsweek“ gab an, dass das Ministerium für Regierungseffizienz auch die Kreditkartenlimits vieler Bundesangestellter auf 1 US-Dollar gesenkt habe und einige Leute gesagt hätten, dass sie ihrer beruflichen Verantwortung nicht vollständig nachkommen könnten.
Newsweek stellte fest, dass die Kreditkarten von Bundesangestellten zur Begleichung einer Vielzahl von Ausgaben verwendet werden können, darunter der bei der Arbeit verbrauchte Autotreibstoff, Laborbedarf und berufsbedingte Reisekosten. Nach Angaben des U.S. Department of Government Effectiveness gab die US-Regierung im vergangenen Jahr 40 Milliarden US-Dollar für 4,6 Millionen Kreditkarten aus. Eine Überprüfung durch den US-Kongress im Jahr 2014 ergab, dass staatliche Kreditkarten auch für persönliche Einkäufe verwendet wurden, wobei der maximale Einkaufsbetrag bei einer Institution 76.500 US-Dollar erreichte.
Trump unterzeichnete am 20. Januar, dem Tag seiner Vereidigung, eine Durchführungsverordnung zur Bildung eines beratenden Ausschusses namens „Department of Government Efficiency“ unter der Leitung von Musk und behauptete, dass dadurch die Bundesausgaben erheblich gekürzt würden, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Bundesregierung wiederherzustellen. Das US-Ministerium für Regierungseffizienz wurde kürzlich von vielen Parteien dafür kritisiert, dass es Informationen von mehreren Bundesministerien beschaffte, und löste vielerorts Proteste aus.