Eine Suche auf der LinkedIn-Plattform ergab, dass Xiaomi im vergangenen Jahr Rudolf Dietrich, der 15 Jahre bei BMW gearbeitet hatte, erfolgreich als Leiter seines europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrums eingestellt hatte. Dietrich hat einen reichhaltigen Lebenslauf. Zusätzlich zu seiner umfassenden Erfahrung beim deutschen High-End-Automobilhersteller BMW hat er auch für die Formel-1-Teams Williams und Sauber gearbeitet. Darüber hinaus trat Dusan Salak auch dem europäischen Geschäft von Xiaomi bei, nachdem er mehrere Jahre für BMW und Rolls-Royce gearbeitet hatte.
Xiaomi zeigt auch großes Vertrauen in die Verkaufsziele. Xiaomi plant, in diesem Jahr 350.000 Elektrofahrzeuge in China zu verkaufen. Wenn dieses Ziel erreicht wird, wird es im Jahr 2024 den kombinierten Elektrofahrzeugabsatz von Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche übertreffen. Es ist erwähnenswert, dass Xiaomi erst letztes Jahr zu dieser Zeit seine erste elektrische SU7-Limousine auf den Markt gebracht hat. Mit der Einführung des Supersportwagens SU7 Ultra wird die Marktleistung nun stärker.
Darüber hinaus ist 2025 für Xiaomi von entscheidender Bedeutung. Sein erster Elektro-SUV, YU7, steht kurz vor der Produktion und Auslieferung auf den Markt. Aus Sicht der Produktpositionierung zielt YU7 direkt auf das Tesla Model Y ab. Das Auto folgt den Designmerkmalen der Xiaomi-Autofamilie. Das Fahrzeug ist 4999 mm lang, 1996 mm breit, 1600 mm hoch und hat einen Radstand von 3000 mm. Es ist mit einem Doppelmotorsystem ausgestattet und verwendet Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Die Spitzenleistung des Antriebsmotors beträgt 130 kW/235 kW. Die kombinierte Spitzenleistung kann 691 PS erreichen, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 240 km/h. Angesichts der starken weltweiten Nachfrage nach Hochleistungs-SUVs wird erwartet, dass der YU7-Absatz den der SU7-Limousine bei weitem übertreffen wird.