Der Golf von Oman ist ein trichterförmiges Gewässer zwischen Oman und Iran. Es verbindet das Arabische Meer im Westen, die Straße von Hormus und den Persischen Golf im Osten. Diese strategische Wasserstraße ist nicht nur eine wichtige Route für die internationale Schifffahrt, sondern unterstützt auch die aktive handwerkliche Fischerei, die für die Wirtschaft mehrerer Länder in der Region von entscheidender Bedeutung ist.
Eines der auffälligsten Merkmale des Golfs von Mexiko ist die häufige Blüte des Phytoplanktons – ein plötzlicher Anstieg der Populationen winziger pflanzenähnlicher Organismen, die die Grundlage aquatischer Nahrungsnetze bilden. Diese Blüten folgen in der Regel saisonalen Mustern und treten dann auf, wenn Bedingungen wie Temperatur, Sonnenlicht und Nährstoffe für das Phytoplanktonwachstum am günstigsten sind.
Die größten Algenblüten treten normalerweise im Winter und frühen Frühling (Januar bis März) und Sommer (Juni bis August) auf. Im Winter und frühen Frühling spielen Monsune eine Schlüsselrolle dabei, Oberflächenwasser von der Küste wegzudrücken. Dies löst einen Auftrieb aus, einen Prozess, der kühleres, nährstoffreiches Wasser an die Oberfläche bringt und so das Wachstum von Phytoplankton fördert.
Diese Algenblüten sind so groß, dass man sie sogar vom Weltraum aus sehen kann. Im Februar und März nahmen NASA-Satelliten Aufnahmen von massiven Algenblüten auf, die über den Golf von Oman und in das Arabische Meer trieben, ein Naturphänomen, das von oben sichtbar ist.
Wie Pflanzen an Land nutzt Phytoplankton Chlorophyll und andere lichtsammelnde Pigmente für die Photosynthese, absorbiert Kohlendioxid und produziert Zucker als Treibstoff. Chlorophyll im Wasser verändert die Art und Weise, wie es Sonnenlicht reflektiert und absorbiert, was es Wissenschaftlern ermöglicht, die Häufigkeit und den Standort von Phytoplankton zu kartieren.
Grüne Wirbel können Noctiluca enthalten, eine Art mariner Dinoflagellaten, die hier in der Vergangenheit gefunden wurde. Obwohl Noctiluca-Blüten wunderschön sind, kann ihre Anwesenheit schwerwiegende Folgen für das Meeresleben haben. Bakterien verbrauchen Sauerstoff, während sie totes Phytoplankton abbauen, was zu Hypoxie führen kann, wobei der Sauerstoffgehalt manchmal so niedrig ist, dass Fische und andere Meereslebewesen sterben.
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Gewässer des Arabischen Meeres von einem üppigen Wachstum von Kieselalgen, einer Art Phytoplankton, die für das marine Nahrungsnetz lebenswichtig ist, zu einem von Noctiluca dominierten Gewässer verändert. Im Gegensatz zu Kieselalgen kann Noctiluca in Gewässern gedeihen, die stärker geschichtet sind und weniger gelöste Nährstoffe enthalten. Die Verschiebung hatte Folgewirkungen, darunter eine Zunahme der Quallen- und Algenbestände sowie einen Rückgang der Copepoden- und Fischpopulationen.
Das Bild des NASA Earth Observatory wurde von Wanmei Liang unter Verwendung von Landsat-Daten des U.S. Geological Survey aufgenommen.
Zusammengestellt von /ScitechDaily