Obwohl die Grafikkarten der neuen Generation von AMD und Intel in den letzten Monaten gerade erst in den Handel gekommen sind, scheinen beide CPU-Giganten mit der Entwicklung von GPUs der neuen Generation begonnen zu haben. Die jüngsten starken Verkäufe neuer Grafikkarten könnten AMD und Intel dazu veranlassen, mehr Ressourcen in die GPU-Entwicklung zu investieren.


Laut VideoCardz haben einige Internetnutzer kürzlich Intel Druid und AMD „GFX13“ (RDNA 4 ist GFX12) in der Git-Codebasis entdeckt, was bedeutet, dass das entsprechende Xe4-HPG und UDNA in die frühen Entwicklungsstadien eingetreten sind. Darüber hinaus wurden jedoch keine detaillierteren Informationen gefunden.
Die aktuellen Ruixuan B580 und B570 verwenden GPUs auf Basis der Xe2-HPG-Architektur mit dem Codenamen „Battlemage“, gefolgt von „Celestial“ und „Druid“, entsprechend der Xe3-HPG- bzw. Xe4-HPG-Architektur. Es wird gemunkelt, dass weder Celestial noch Druid wie Battlemage in Laptops mit separaten Grafikkarten auftauchen. Unter anderem wird Celestial voraussichtlich Ende 2025 bis Anfang 2026 vorgestellt und erstmals im Kerndisplay von Panther Lake zum Einsatz kommen.

Auf der IFA 2024, die letztes Jahr in Berlin stattfand, bestätigte Jack Huynh, AMDs Senior Vice President und General Manager der Computer- und Grafikabteilung, dass die verbraucherorientierte RDNA- und rechenzentrumsorientierte CDNA-Architektur in Zukunft in der UDNA-Architektur vereinheitlicht wird. AMD vereinfacht die Architektur, sodass sich Entwickler nur noch auf ein System konzentrieren müssen, um besser mit dem CUDA-Ökosystem von Nvidia zurechtzukommen.
Früheren Aussagen zufolge wird es als nächstes keine RDNA 5-Architektur geben, und AMD wird nach RDNA 4 auf die UDNA-Architektur umsteigen. Sowohl Radoen-Gaming-Grafikkarten als auch Instinct-Computing-Karten werden dieselbe UDNA verwenden und ein ALU-Design verwenden, das in der Architektur GCN ähnelt. Die erste Gaming-GPU auf Basis der UDNA-Architektur soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 in Massenproduktion gehen. Der SoC-Chip, der in Sonys nächster Generation der PlayStation 6-Spielekonsole verwendet wird, der GPU-Teil gehört zum Zweig „GFX13“.