Der RoboCup, bekannt als „Roboter-Fußball-Weltmeisterschaft“, findet in Salvador, Brasilien, statt. Heute trafen das Vulcan-Team der Tsinghua-Universität und das Shanhai-Team der China Agricultural University im Finale der Humanoidengruppe aufeinander, sicherten sich die Meisterschaft und den zweiten Platz im Voraus und errangen Chinas ersten Sieg in dieser Gruppe.

Berichten zufolge erfordert der Wettbewerb, dass Roboter völlig autonom arbeiten und über Bewegungssteuerung, visuelle Erkennung und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mehrerer Maschinen verfügen.
Beide Teams nutzen den in China hergestellten beschleunigten Evolutionsroboter T1, der kraftgesteuerte Gelenktechnologie und einen KI-Chip mit 200TOPS-Rechenleistung verwendet, der Bewegungen in Echtzeit anpassen kann.
In der Kategorie „humanoide kleine Größe“ erreichten das TH-MOS-Team der Tsinghua-Universität und das deutsche Boosted HTWK-Team das Finale. Beide Teams nutzten Chinas heimischen Roboter Accelerated Evolution K1.
Bisher hat noch kein chinesisches Team die Humanoiden-Kategorie des RoboCup gewonnen.
Berichten zufolge nimmt das Tsinghua-Team seit 2004 an dem Wettbewerb teil. Nachdem es Hardware-Engpässe und Algorithmus-Iterationen erlebt hatte, entwickelte es 2008 die „virtuelle Steigungsmethode“ zur Verbesserung der Gehstabilität und gewann 2014 trotz aller Widrigkeiten den dritten Platz.
In diesem Zusammenhang sagten einige Internetnutzer:„Wenn die Welt eine Tür für dich schließt, wird sie ein Fenster für dich öffnen.“ „Die chinesische Fußballmannschaft der Männer ist wirklich schlecht. Sie kann sich nicht einmal mit Maschinen vergleichen.“
