Ein weiteres Unternehmen, das nicht nurAnregungGenerative KI wird von Mitarbeitern genutzt und ist mittlerweile Pflicht. Yahoo Japan ist zuversichtlich, dass die Technologie die Effizienz steigern und tägliche Aufgaben übernehmen kann, und rechnet mit einer Verdoppelung der Produktivität innerhalb von drei Jahren.
Yahoo Japan, der Betreiber der beliebten japanischen Messaging-/Social-Media-App LINE, hat sich der Liste der Unternehmen angeschlossen, die von ihren Mitarbeitern den Einsatz künstlicher Intelligenz verlangen, berichtet PC Watch.
Das Unternehmen mit 11.000 Mitarbeitern muss generative KI in gemeinsamen Bereichen wie Recherche, Suche, Dokumentenerstellung und Besprechungen einsetzen. Diese Aufgaben nehmen offenbar 30 % der Arbeitszeit eines Arbeitnehmers in Anspruch.
Arbeitnehmer zu zwingen, künstliche Intelligenz einzusetzen, wird viele Menschen nicht glücklich machen, aber zumindest werden sie nicht durch die Technologie ersetzt – etwas, das in letzter Zeit immer häufiger vorkommt.
Besorgniserregend ist jedoch die Rede von einer Verdoppelung der Arbeitsproduktivität bis 2028. Es wird nicht erwähnt, was passieren wird, wenn diese Ziele nicht erreicht werden.
Yahoo Japan hat ein Business-KI-Tool namens SeekAI für interne Vorgänge wie Erstattungen und die Erstellung von Erinnerungsvorlagen verwendet. KI werde auch für Aufgaben wie das Korrekturlesen von Dokumenten, die Kommunikation, die Organisation von Tagesordnungen und die Erstellung von Besprechungsprotokollen eingesetzt, so das Unternehmen.
Es mag verlockend klingen, KI zur Erledigung mühsamer, zeitaufwändiger Aufgaben einzusetzen, damit sich die Menschen auf wichtigere und kreativere Bereiche konzentrieren können, aber wir haben zahlreiche Untersuchungen gesehen, die zeigen, dass KI die Produktivität tatsächlich verringern kann, anstatt sie zu steigern.
Ein aktuelles Beispiel zeigte, dass erfahrene Entwickler, die KI-Tools verwenden, 19 % länger für die Erledigung von Aufgaben brauchten. Studien aus dem letzten Jahr haben gezeigt, dass künstliche Intelligenz die Produktivität verringert, und wenn die Technologie eingesetzt wird, um Teams zu verkleinern und die Leistung zu steigern, wird sie laut einigen Mitarbeitern – im Fall von Amazon – zu einem nie endenden Fließband, das Code am laufenden Band produziert, auf Kosten der Kreativität und der Zufriedenheit der Mitarbeiter. Call-Center-Mitarbeiter beschweren sich auch darüber, dass Assistenten mit künstlicher Intelligenz, die die Geschwindigkeit erhöhen sollen, mehr Probleme verursachen als lösen.
Anfang des Jahres schickte Shopify-CEO Tobi Lütke ein internes Memo an die Mitarbeiter, in dem er erklärte, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz mittlerweile eine grundlegende Erwartung im Unternehmen sei. Er sagte auch, dass Teams beweisen müssten, warum sie ihre Ziele mit künstlicher Intelligenz nicht erreichen könnten, bevor sie aufgefordert würden, den Personalbestand und die Ressourcen zu erhöhen.