Die jüngste Marketingkampagne für „Goddess of Victory: NIKKE“ war ein virales Phänomen. Der Entwickler ShiftUp hat offensichtlich eine Menge Geld verdient – von der Buchung ganzer Stadien bis hin zum Versenden von Werbung ins All, und jetzt lässt er riesige, niedliche aufblasbare Puppen der legendären Figur Doro über den Hudson River fahren und eröffnet thematische Pop-up-Stores neben New Yorker Wahrzeichen. Aufmerksame Internetnutzer stellten jedoch fest, dass diese Offline-Aktivitäten den Inhalt des Spiels selbst bewusst meiden.

Betrachtet man die realen Zusammenhänge der „Goddess of Victory“-Reihe, so gibt es eine stillschweigende Gemeinsamkeit: Alle Werbematerialien vermeiden geschickt den tatsächlichen Spielbildschirm. Genau wie Doros Sommerreise nach New York würde der Beamte lieber ein riesiges zweidimensionales Gemälde neben dem Times Square zeigen, als die „dynamischen physikalischen Effekte“ im Spiel zu enthüllen.

Diese Marketingstrategie, „die Pipa immer noch zu halten und das Gesicht zur Hälfte zu bedecken“, hat bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Als mobiles Spiel mit einer benutzerfreundlichen Konfiguration basiert „Victory Goddess: NIKKE“ auf dem Orbital-Shooter-Gameplay im Stil von „Resolving Crisis“ und „House of the Death“, gepaart mit einem einfachen und groben Mechanismus zum „Erschießen der gesamten Szene“, ist jedoch aufgrund der „dynamischen physischen Effekte“ bei der Bewegung der Charaktere zu einem Werk auf Phänomenebene geworden. Aus diesem Grund ist es unpraktisch, den tatsächlichen Spielbildschirm in diesen Artikel einzubetten.

Der Entwickler veranstaltete sogar ein einstündiges Konzert, das der Spielemusik gewidmet war, aber die gesamte Aufführung enthielt kein Filmmaterial aus dem echten Leben; Es würde lieber Satelliten ins All schicken, als Spielinhalte in öffentlicher Werbung anzuzeigen. Diese extreme Operation hat ein merkwürdiges Branchenphänomen geschaffen: Kernspieler zahlen für das „taktische Bunker“-Gameplay, während Passanten durch das magische Marketing angezogen werden.
